Filmbeschreibung und Filmdaten
Damals in der DDR - Die komplette Serie - WVG Medien
Deutschland 2004 (Damals in der DDR)
| Medien-Typ: | DVD | |
| Genre: | Dokumentation | |
| Studio: | WVG Medien | |
| Regie: | Karsten Laske, Ute Gebhardt, Sven Ihden, Reinhard Joksch, Burkhard Kunst, Roland May | |
| Veröff.: | 28.07.2006 | |
| Laufzeit: | 450 min | |
| Jahr: | 2004 | |
| Land: | Deutschland | |
| Originaltitel: | Damals in der DDR | |
| Kaufen: | Ab 1€ bei Filmundo.de |
Handlung und Filmbeschreibung:
1. Aufbruch in Trümmern - 1945 bis 1949:
Leben in der Sowjetischen Besatzungszone. Sie brachte Kultur und Unterdrückung.
»Aufbruch in Trümmern« zeigt, wie östlich der Elbe die Weichen für die Entwicklung der nächsten Jahrzehnte gestellt wurden.
2. Neubeginn auf Russisch - Die fünfziger Jahre:
Neubeginn – politisch heißt das im Osten Aufbau des Sozialismus nach sowjetischem Vorbild. Bescheidener Wohlstand – ja. Aber auch eine nicht enden wollende Massenflucht in den Westen. Erst der Bau der Mauer im August 1961 beendet dieses Kapitel der DDR-Geschichte.
3. Utopie hinter Mauern - Die sechziger Jahre:
In Prag scheitert 1968 Dubceks Sozialismus mit menschlichem Antlitz. Für die Menschen in der DDR ein Schock. Das brutale Ende einer Utopie. Die DDR ist im grauen sozialistischen Alltag angekommen.
4. Plan und Pleite - Die siebziger Jahre:
Vorangetrieben wird in den 70ern das Wohnungsbauprogramm. Auf der grünen Wiese entstehen gigantische Plattenbausiedlungen mit Zentralheizung, fließend Warmwasser und anderen Errungenschaften für das werktätige Volk. Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik, so heißt das im Jargon der SED-Oberen.
5. Partei ohne Volk - Die achtziger Jahre:
Die Stasi – wirksamstes Instrument der Partei, um das Volk zu unterdrücken. Doch das Volk läuft der Partei Ende der 80er davon. Die marode Wirtschaft, die katastrophale Umwelt, die unterdrückte Freiheit – Triebkräfte für Hunderttausende, sich von der alles beherrschenden SED abzuwenden und nach neuen Wegen zu suchen.
6. Republik am Abgrund - Januar bis zum Spätsommer 1989:
Die Männer an der Spitze des Staates sind im Sommer ’89 nicht mehr in der Lage, die vielen DDR-Flüchtlinge in Prag und in Budapest zur Rückkehr ins Heimatland zu bewegen. Wochen später verlassen Tausende die DDR über Ungarn. Die friedliche Revolution beginnt.
7. Staat am Ende - Januar bis zum Spätsommer 1989:
Der 40. Jahrestag der DDR wird nach allen Regeln des real existierenden Sozialismus inszeniert. Während sich Honecker und die Staatsgäste im Palast der Republik zuprosten, läuft der Feiertag draußen aus dem Ruder. »Gorbi, Gorbi« und »Stasi raus« werden tausendfach am anderen Ufer der Spree skandiert. Polizei und Stasi greifen brutal durch. Doch die Zeit des alten Regimes läuft ab. Am 9. November fällt die Mauer.
8. Freiheit ohne Grenzen - November 1989 bis März 1990:
»Wir sind das Volk« und »Stasi in die Produktion« rufen jeden Montag hunderttausende auf den Straßen. Eine Zeit der Anarchie bricht an. Für viele DDR-Bürger, die als Funktionäre eine wesentliche Stütze des alten Regimes waren, bricht eine Welt zusammen. Zum ersten Mal müssen sie sich rechtfertigen. Für politische Unterdrückung Andersdenkender und für Mangelwirtschaft.
9. D-Mark für alle - März 1990 bis Juli 1990:
»Kommt die D-Mark nicht zu uns, gehen wir zu ihr!«, so das Credo vieler Ostdeutscher im ersten Halbjahr 1990. Bundeskanzler Kohl spricht plötzlich von einer Währungsunion. Ein Absatzmarkt öffnet sich unverhofft. Jeder will dabei sein. Zehntausende schrottreife Westautos rollen in den Osten, finden dort begeisterte Kunden und der Rubel rollt…
10. Vereint für immer - Juli 1990 bis Ende 1990:
»Wir sind ein Volk!« fordern schon im Frühjahr die Demonstranten auf zahlreichen Montagsdemos. Am 31. August wird der Einigungsvertrag unterzeichnet. Mit weit reichenden Folgen für die Deutschen in Ost und West. Aufbau und Abwicklung, Hoffnung und Verzweiflung – dieser Gegensatz begleitet die Menschen in den Monaten nach der Wiedervereinigung.
Leben in der Sowjetischen Besatzungszone. Sie brachte Kultur und Unterdrückung.
»Aufbruch in Trümmern« zeigt, wie östlich der Elbe die Weichen für die Entwicklung der nächsten Jahrzehnte gestellt wurden.
2. Neubeginn auf Russisch - Die fünfziger Jahre:
Neubeginn – politisch heißt das im Osten Aufbau des Sozialismus nach sowjetischem Vorbild. Bescheidener Wohlstand – ja. Aber auch eine nicht enden wollende Massenflucht in den Westen. Erst der Bau der Mauer im August 1961 beendet dieses Kapitel der DDR-Geschichte.
3. Utopie hinter Mauern - Die sechziger Jahre:
In Prag scheitert 1968 Dubceks Sozialismus mit menschlichem Antlitz. Für die Menschen in der DDR ein Schock. Das brutale Ende einer Utopie. Die DDR ist im grauen sozialistischen Alltag angekommen.
4. Plan und Pleite - Die siebziger Jahre:
Vorangetrieben wird in den 70ern das Wohnungsbauprogramm. Auf der grünen Wiese entstehen gigantische Plattenbausiedlungen mit Zentralheizung, fließend Warmwasser und anderen Errungenschaften für das werktätige Volk. Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik, so heißt das im Jargon der SED-Oberen.
5. Partei ohne Volk - Die achtziger Jahre:
Die Stasi – wirksamstes Instrument der Partei, um das Volk zu unterdrücken. Doch das Volk läuft der Partei Ende der 80er davon. Die marode Wirtschaft, die katastrophale Umwelt, die unterdrückte Freiheit – Triebkräfte für Hunderttausende, sich von der alles beherrschenden SED abzuwenden und nach neuen Wegen zu suchen.
6. Republik am Abgrund - Januar bis zum Spätsommer 1989:
Die Männer an der Spitze des Staates sind im Sommer ’89 nicht mehr in der Lage, die vielen DDR-Flüchtlinge in Prag und in Budapest zur Rückkehr ins Heimatland zu bewegen. Wochen später verlassen Tausende die DDR über Ungarn. Die friedliche Revolution beginnt.
7. Staat am Ende - Januar bis zum Spätsommer 1989:
Der 40. Jahrestag der DDR wird nach allen Regeln des real existierenden Sozialismus inszeniert. Während sich Honecker und die Staatsgäste im Palast der Republik zuprosten, läuft der Feiertag draußen aus dem Ruder. »Gorbi, Gorbi« und »Stasi raus« werden tausendfach am anderen Ufer der Spree skandiert. Polizei und Stasi greifen brutal durch. Doch die Zeit des alten Regimes läuft ab. Am 9. November fällt die Mauer.
8. Freiheit ohne Grenzen - November 1989 bis März 1990:
»Wir sind das Volk« und »Stasi in die Produktion« rufen jeden Montag hunderttausende auf den Straßen. Eine Zeit der Anarchie bricht an. Für viele DDR-Bürger, die als Funktionäre eine wesentliche Stütze des alten Regimes waren, bricht eine Welt zusammen. Zum ersten Mal müssen sie sich rechtfertigen. Für politische Unterdrückung Andersdenkender und für Mangelwirtschaft.
9. D-Mark für alle - März 1990 bis Juli 1990:
»Kommt die D-Mark nicht zu uns, gehen wir zu ihr!«, so das Credo vieler Ostdeutscher im ersten Halbjahr 1990. Bundeskanzler Kohl spricht plötzlich von einer Währungsunion. Ein Absatzmarkt öffnet sich unverhofft. Jeder will dabei sein. Zehntausende schrottreife Westautos rollen in den Osten, finden dort begeisterte Kunden und der Rubel rollt…
10. Vereint für immer - Juli 1990 bis Ende 1990:
»Wir sind ein Volk!« fordern schon im Frühjahr die Demonstranten auf zahlreichen Montagsdemos. Am 31. August wird der Einigungsvertrag unterzeichnet. Mit weit reichenden Folgen für die Deutschen in Ost und West. Aufbau und Abwicklung, Hoffnung und Verzweiflung – dieser Gegensatz begleitet die Menschen in den Monaten nach der Wiedervereinigung.
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