Filmbeschreibung und Filmdaten
Der Jahrhundertkrieg - Der Sturm - Universum Film
Deutschland 2002 (Der Jahrhundertkrieg)
| Medien-Typ: | DVD | |
| Genre: | Dokumentation | |
| Studio: | Universum Film | |
| Regie: | Guido Knopp | |
| Veröff.: | 11.04.2005 | |
| FSK: | 12 | |
| Laufzeit: | 180 min | |
| Jahr: | 2002 | |
| Land: | Deutschland | |
| Originaltitel: | Der Jahrhundertkrieg | |
| Kaufen: | Ab 1€ bei Filmundo.de |
Handlung und Filmbeschreibung:
Spätestens seit Stalingrad stand fest, dass der Krieg nicht mehr zu gewinnen war. Doch bedenkenlos verknüpfte Hitler das Schicksal Deutschlands mit seinem eigenen: Alles oder nichts. Wenn schon kein Sieg, dann der totale Untergang. Im Oktober 1944 erreichte die Rote Armee schließlich im Osten den deutschen Boden, Mitte April 1945 begann der Großangriff auf Berlin. Was folgte, war der jämmerliche Abgesang eines Reiches, das tausend Jahre währen sollte und nach zwölf Jahren zusammenbrach. Am Ende lag Deutschland in Trümmern, der Krieg war dorthin zurückgekehrt, wo er entfesselt worden war. Noch nie hatte sich ein Volk auf so selbst zerstörerische Weise um die Grundlagen der eigenen Existenz gebracht. 28 Millionen Tote allein in der Sowjetunion sind den Opfern des "Sturms" der letzten Kriegsmonate vorausgegangen. Noch können die Überlebenden davon berichten - vielleicht zum letzten Mal. Deutsche und Russen erinnern sich gemeinsam an das düstere Kapitel ihrer Geschichte
"Die Schlacht um Ostpreußen"
Vor 60 Jahren bebte an der Front im Osten die Erde. Am 12. Januar 1945 begann die sowjetische Großoffensive auf Hitlers Reich mit einer Wucht, die Zeitzeugen noch heute als "schlimmstes Inferno" beschreiben. Von drei Seiten gleichzeitig griff die Rote Armee an. Allein die Truppen der Marschälle, Schukow und Konjew waren mit 2,2 Millionen Soldaten, 6000 Panzern und fast 5000 Flugzeugen schlagkräftiger als die gesamte deutsche Wehrmacht. Hitler sagte, im Osten könne er noch Land verlieren, und hatte die Reserven in die Ardennen-Offensive im Westen geschickt.
Deutsche und russische Zeitzeugen berichten vom Untergang einer Stadt, die fünf Jahre Krieg unbeschadet überstanden hatte. Einer von ihnen ist Michael Wieck, der als Jude in Königsberg erst den Rassenwahn der Nationalsozialisten erlebte und nun die Willkür der sowjetischen Besatzer, die er zunächst als Befreier begrüßte, zu spüren bekam.
Neu entdecktes Filmmaterial aus russischen Archiven dokumentieren eindrucksvoll den Untergang Königsbergs und den Überlebenskampf der Menschen.
"Die Russen kommen!"
Mit über zwei Millionen Mann und Zehntausenden Panzern und Geschützen drang die Rote Armee im Januar 1945 in Brandenburg, Pommern und Schlesien ein, rückte auf die Oder zu. "Die Russen kommen!" wurden zum Schreckensruf unter den Deutschen im Osten. "Wir waren wie gelähmt vor Angst", berichtet Trude Rendel aus der Kleinstadt Soldin, "andererseits erschien es uns unvorstellbar, dass dieses Unglück nicht aufgehalten werden könnte." Doch am 31. Januar 1945 nahm die Rote Armee auch Soldin ein. Siegestrunkene Rotarmisten brandschatzten Geschäfte, drangen in Wohnungen ein, vergewaltigten Frauen. Solche Ereignisse waren es, die es der NS-Propaganda leicht machten, eine "Gräuelkampagne" gegen die Rote Armee zu entfachen, wie Propagandaminister Goebbels sie selbst nannte. "Wenn Nachrichten von Morden und Vergewaltigungen von der Front kamen, dann haben wir die Zahlen multipliziert und an die Presse gegeben", erinnert sich Goebbels Sekretärin Brunhilde Pomsel.
"Die Todesfalle"
Als "Wellenbrecher" gegen die Flut der heranströmenden Roten Armee sah Hitler im April 1945 die Seelower Höhen. So wurde das Oderbruch, nur 50 Kilometer östlich von Berlin gelegen, zum größten Schlachtfeld auf deutschem Boden. Die rivalisierenden Sowjet-Marschälle Schukow und Konjew sollten für Stalin die "Trophäe" Berlin erobern. Der Krieg auf dem Weg in Hitlers Hauptstadt geriet zu einem Wettlauf. Gleichzeitig hatten die beiden Marschälle ihre Offensive an Oder und Neiße gestartet.
Filmmaterialien aus russischen Archiven zeugen von den zerstörerischen Ausmaßen der Schlacht um Berlin, bislang unbekanntes deutsches Farbmaterial von der Oderfront dokumentiert, wie die NS-Propaganda zu verschleiern suchte, auf welch verlorenem Posten sich die Verteidiger der Hauptstadt tatsächlich befanden.
"Bis zum bitteren Ende"
Am 29. April 1945 hatten sich sowjetische Truppen bis auf 5000 Meter an den Reichstag herangekämpft. Tags darauf drangen Stoßtrupps in das Gebäude ein. Obwohl bereits an diesem letzten Apriltag die Rote Fahne auf dem Dach des Reichstags gehisst worden sein soll, hielten die Kämpfe Mann gegen Mann im Inneren des Gebäudes noch an. Alle Zeitzeugen - ob von deutscher oder russischer Seite - sind sich in einem einig: So wie die "Schlacht um den Reichstag" in zahlreichen sowjetischen Spiel- und Dokumentarfilmen dargestellt wurde, hat es sich nicht zugetragen. Dank Vernunft und Menschlichkeit auf beiden Seiten konnte bei den Kämpfen ein Blutbad verhindert werden. Bislang unbekanntes Archivmaterial aus russischen Quellen lässt die Kämpfe im Zentrum von Berlin in neuem Licht erscheinen.
"Die Schlacht um Ostpreußen"
Vor 60 Jahren bebte an der Front im Osten die Erde. Am 12. Januar 1945 begann die sowjetische Großoffensive auf Hitlers Reich mit einer Wucht, die Zeitzeugen noch heute als "schlimmstes Inferno" beschreiben. Von drei Seiten gleichzeitig griff die Rote Armee an. Allein die Truppen der Marschälle, Schukow und Konjew waren mit 2,2 Millionen Soldaten, 6000 Panzern und fast 5000 Flugzeugen schlagkräftiger als die gesamte deutsche Wehrmacht. Hitler sagte, im Osten könne er noch Land verlieren, und hatte die Reserven in die Ardennen-Offensive im Westen geschickt.
Deutsche und russische Zeitzeugen berichten vom Untergang einer Stadt, die fünf Jahre Krieg unbeschadet überstanden hatte. Einer von ihnen ist Michael Wieck, der als Jude in Königsberg erst den Rassenwahn der Nationalsozialisten erlebte und nun die Willkür der sowjetischen Besatzer, die er zunächst als Befreier begrüßte, zu spüren bekam.
Neu entdecktes Filmmaterial aus russischen Archiven dokumentieren eindrucksvoll den Untergang Königsbergs und den Überlebenskampf der Menschen.
"Die Russen kommen!"
Mit über zwei Millionen Mann und Zehntausenden Panzern und Geschützen drang die Rote Armee im Januar 1945 in Brandenburg, Pommern und Schlesien ein, rückte auf die Oder zu. "Die Russen kommen!" wurden zum Schreckensruf unter den Deutschen im Osten. "Wir waren wie gelähmt vor Angst", berichtet Trude Rendel aus der Kleinstadt Soldin, "andererseits erschien es uns unvorstellbar, dass dieses Unglück nicht aufgehalten werden könnte." Doch am 31. Januar 1945 nahm die Rote Armee auch Soldin ein. Siegestrunkene Rotarmisten brandschatzten Geschäfte, drangen in Wohnungen ein, vergewaltigten Frauen. Solche Ereignisse waren es, die es der NS-Propaganda leicht machten, eine "Gräuelkampagne" gegen die Rote Armee zu entfachen, wie Propagandaminister Goebbels sie selbst nannte. "Wenn Nachrichten von Morden und Vergewaltigungen von der Front kamen, dann haben wir die Zahlen multipliziert und an die Presse gegeben", erinnert sich Goebbels Sekretärin Brunhilde Pomsel.
"Die Todesfalle"
Als "Wellenbrecher" gegen die Flut der heranströmenden Roten Armee sah Hitler im April 1945 die Seelower Höhen. So wurde das Oderbruch, nur 50 Kilometer östlich von Berlin gelegen, zum größten Schlachtfeld auf deutschem Boden. Die rivalisierenden Sowjet-Marschälle Schukow und Konjew sollten für Stalin die "Trophäe" Berlin erobern. Der Krieg auf dem Weg in Hitlers Hauptstadt geriet zu einem Wettlauf. Gleichzeitig hatten die beiden Marschälle ihre Offensive an Oder und Neiße gestartet.
Filmmaterialien aus russischen Archiven zeugen von den zerstörerischen Ausmaßen der Schlacht um Berlin, bislang unbekanntes deutsches Farbmaterial von der Oderfront dokumentiert, wie die NS-Propaganda zu verschleiern suchte, auf welch verlorenem Posten sich die Verteidiger der Hauptstadt tatsächlich befanden.
"Bis zum bitteren Ende"
Am 29. April 1945 hatten sich sowjetische Truppen bis auf 5000 Meter an den Reichstag herangekämpft. Tags darauf drangen Stoßtrupps in das Gebäude ein. Obwohl bereits an diesem letzten Apriltag die Rote Fahne auf dem Dach des Reichstags gehisst worden sein soll, hielten die Kämpfe Mann gegen Mann im Inneren des Gebäudes noch an. Alle Zeitzeugen - ob von deutscher oder russischer Seite - sind sich in einem einig: So wie die "Schlacht um den Reichstag" in zahlreichen sowjetischen Spiel- und Dokumentarfilmen dargestellt wurde, hat es sich nicht zugetragen. Dank Vernunft und Menschlichkeit auf beiden Seiten konnte bei den Kämpfen ein Blutbad verhindert werden. Bislang unbekanntes Archivmaterial aus russischen Quellen lässt die Kämpfe im Zentrum von Berlin in neuem Licht erscheinen.
DVD, Blu-ray und Editionen kaufen
Hier finden Sie zu "Der Jahrhundertkrieg - Der Sturm" passende Kaufoptionen für DVD, Blu-ray und weitere Editionen bei unseren Partnern. Wenn Sie über diese Links kaufen, erhalten wir ggf. eine Provision. Für Sie entstehen keine Mehrkosten.
Bei Filmundo kaufen
DVD, Blu-ray und Editionen entdecken
DVD, Blu-ray und Editionen entdecken
Bei Amazon suchen
DVD und Blu-ray finden
DVD und Blu-ray finden
Filmdaten Export mit Cover
Exportieren Sie Filmbeschreibung, Cover und weitere Filmdaten zu "Der Jahrhundertkrieg - Der Sturm" und binden Sie den HTML-Code direkt auf Ihrer Website, in Ihrem Blog oder in einer Ebay-Auktion ein. Kostenlos!
Copyright Hinweis:
Filminfos.de, alle Rechte vorbehalten. Sie dürfen diese Filmbeschreibung frei auf Ihrer Website verwenden und in Auktionsbeschreibungen einfügen, soweit der Link zu Filminfos.de unverändert erhalten bleibt.
Filminfos.de, alle Rechte vorbehalten. Sie dürfen diese Filmbeschreibung frei auf Ihrer Website verwenden und in Auktionsbeschreibungen einfügen, soweit der Link zu Filminfos.de unverändert erhalten bleibt.
Empfehlung
DVDs, Blu-ray und Sammlereditionen entdecken
Bei Filmundo finden Sie zu diesem Titel weitere Editionen, Sammlerstücke, Auktionen und preiswerte Filmangebote.
Cover-Ansicht
Großes DVD Cover zu: Der Jahrhundertkrieg - Der Sturm
Ideal für eine größere Vorschau oder zum schnellen visuellen Abgleich der Edition.









