Filmbeschreibung und Filmdaten
Peter Wimmer: Die Barke Cheops und Gräber des Alten Reichs
| Medien-Typ: | DVD | |
| Genre: | Dokumentation | |
| Regie: | Peter Wimmer | |
| Veröff.: | 02.07.2004 | |
| Laufzeit: | 90 min | |
| Kaufen: | Ab 1€ bei Filmundo.de |
Handlung und Filmbeschreibung:
Der große Sphinx von Giseh. Die Barke des Cheops. Die Mastaba des Seshemnufer IV. Die Mastaba des Kar. Die Mastaba des Idu. Die Mastaba des Ptah Hotep. Die Mastaba des Ti. Die Mastaba des Mereruka. Die Mastaba des Kagemni.
Die Teti-Pyramide:
Um die bisher gefundenen großen Holzschiffe des Alten Reichs ranken sich phantasievolle Vorstellungen bezüglich der mythologischen Bedeutung. Ebenso um den großen Sphinx am Fuß des Aufwegs zur Pyramide des Chephren. Wozu dienten die riesigen Pyramidenkomplexe mit ihren Taltempel, Aufwegen, Totentempel, Schiffsgruben und Gräberfelder? Zum Zeitpunkt der Errichtung waren sie durch Seen und Kanäle mit dem Nil verbunden. Luftaufnahmen lassen an gigantische Hafenanlagen erinnern, mit Piers und Docks. Waren es tatsächlich Ausgangsorte zur Unterwelt, für die Reise des Pharaos nebst Gefolge? Der Film dokumentiert die Entdeckung der beiden großen Schiffsgruben im südlichen Hofraum der Cheops-Pyramide im Jahre 1954 und die 10 Jahre währende Ausgrabungsleistung der Archäologen. 651 Holzteile lagen in 13 Schichten nach räumlicher Zuordnung und Funktion sortiert in der 32 Meter langen Grube. Darunter waren Objekte von 16,5 und 22 Meter Länge, die bis zu einer Tonne wogen.
Wir sehen die Grube im Bootsmuseum und natürlich die restaurierte Barke Cheops in beeidruckenden Detailaufnahmen - sogar die gut erhaltenen Tampen aus Hanf. Wir steigen hinab in die Mastabas hoher Würdenträger und großer Wesire der 5. und 6. Dynastie. Wir durchschreiten großräumige Grabanlagen mit lichtdurchfluteten Säulenhallen, schmalen Gängen und labyrintartig angeordneten Kulträumen. Staunend verharren wir vor lebensgroßen, lebensecht wirkenden Statuen der Grabinhaber. In wunderschönen farbigen Reliefdarstellungen verfolgen wir ihr Leben, ihreZeit. Wir sehen Fischer und Jäger auf schwankenden Papyrusbooten zu, wie sie Fische fangen in Netzen, Reusen, mit Angelhaken und Speeren, wie sie Nilperde jagen mit Harpunen und Wildvögel fangen in großen Schlagnetzen. Wir sehen Szenen der Landwirtschaft, der Viehhaltung, des Bootsbaues.
Wir staunen über die Abbildungen riesiger Segel- und Ruderboote und natürlich über die Opfergaben, die das Totenmahl der Grabinhaber für alle Zeit sicher stellen sollten. Wie in einem Film verfolgen wir eine Gerichtsverhandlung und die Bestrafung der Angeklagten. Wir schauen Jugendlichen zu, beim Spielen, Tanzen, beim Kräftemessen und bei kleinen Mutproben. In der großen Pfeilerhalle des Wesirs und Oberrichters Mereruka scheint uns der durch die Ewigkeit schreitende Grabinhaber geradezu entgegenzutreten. Wir folgen ihm in sein Schlafgemach und beobachten wie durch ein Schlüsselloch eine für das damalige Ägypten ungewöhnliche Szene feiner erotischer Ausstrahlung. Wir sehen aber auch, wie sich der Totgeweihte auf die Hände seiner Söhne stützt, bei seinem letzten Weg im Diesseits.
Wir kriechen mit dem Autor durch schmale tief unter der Erde liegende Gänge in Grabkammern und in die mit magischen Texten und Sternen reich verzierte Pyramide des Pharaos Teti.
Peter Wimmer, der Autor des Films, wohnt in Lahnstein bei Koblenz. Er schreibt Reiseskizzen, Kurzgeschichten, Erzählungen, Märchen, Theaterstücke und Besonderheiten, die sich nur schwer zuordnen lassen. Er gestaltet filmisch Dokumente über interessante Kulturräume. Die Projektion feiner sensibler Geschichten und Geschehnisse bestimmen sein Schaffen in Wort und Bild.
Die Teti-Pyramide:
Um die bisher gefundenen großen Holzschiffe des Alten Reichs ranken sich phantasievolle Vorstellungen bezüglich der mythologischen Bedeutung. Ebenso um den großen Sphinx am Fuß des Aufwegs zur Pyramide des Chephren. Wozu dienten die riesigen Pyramidenkomplexe mit ihren Taltempel, Aufwegen, Totentempel, Schiffsgruben und Gräberfelder? Zum Zeitpunkt der Errichtung waren sie durch Seen und Kanäle mit dem Nil verbunden. Luftaufnahmen lassen an gigantische Hafenanlagen erinnern, mit Piers und Docks. Waren es tatsächlich Ausgangsorte zur Unterwelt, für die Reise des Pharaos nebst Gefolge? Der Film dokumentiert die Entdeckung der beiden großen Schiffsgruben im südlichen Hofraum der Cheops-Pyramide im Jahre 1954 und die 10 Jahre währende Ausgrabungsleistung der Archäologen. 651 Holzteile lagen in 13 Schichten nach räumlicher Zuordnung und Funktion sortiert in der 32 Meter langen Grube. Darunter waren Objekte von 16,5 und 22 Meter Länge, die bis zu einer Tonne wogen.
Wir sehen die Grube im Bootsmuseum und natürlich die restaurierte Barke Cheops in beeidruckenden Detailaufnahmen - sogar die gut erhaltenen Tampen aus Hanf. Wir steigen hinab in die Mastabas hoher Würdenträger und großer Wesire der 5. und 6. Dynastie. Wir durchschreiten großräumige Grabanlagen mit lichtdurchfluteten Säulenhallen, schmalen Gängen und labyrintartig angeordneten Kulträumen. Staunend verharren wir vor lebensgroßen, lebensecht wirkenden Statuen der Grabinhaber. In wunderschönen farbigen Reliefdarstellungen verfolgen wir ihr Leben, ihreZeit. Wir sehen Fischer und Jäger auf schwankenden Papyrusbooten zu, wie sie Fische fangen in Netzen, Reusen, mit Angelhaken und Speeren, wie sie Nilperde jagen mit Harpunen und Wildvögel fangen in großen Schlagnetzen. Wir sehen Szenen der Landwirtschaft, der Viehhaltung, des Bootsbaues.
Wir staunen über die Abbildungen riesiger Segel- und Ruderboote und natürlich über die Opfergaben, die das Totenmahl der Grabinhaber für alle Zeit sicher stellen sollten. Wie in einem Film verfolgen wir eine Gerichtsverhandlung und die Bestrafung der Angeklagten. Wir schauen Jugendlichen zu, beim Spielen, Tanzen, beim Kräftemessen und bei kleinen Mutproben. In der großen Pfeilerhalle des Wesirs und Oberrichters Mereruka scheint uns der durch die Ewigkeit schreitende Grabinhaber geradezu entgegenzutreten. Wir folgen ihm in sein Schlafgemach und beobachten wie durch ein Schlüsselloch eine für das damalige Ägypten ungewöhnliche Szene feiner erotischer Ausstrahlung. Wir sehen aber auch, wie sich der Totgeweihte auf die Hände seiner Söhne stützt, bei seinem letzten Weg im Diesseits.
Wir kriechen mit dem Autor durch schmale tief unter der Erde liegende Gänge in Grabkammern und in die mit magischen Texten und Sternen reich verzierte Pyramide des Pharaos Teti.
Peter Wimmer, der Autor des Films, wohnt in Lahnstein bei Koblenz. Er schreibt Reiseskizzen, Kurzgeschichten, Erzählungen, Märchen, Theaterstücke und Besonderheiten, die sich nur schwer zuordnen lassen. Er gestaltet filmisch Dokumente über interessante Kulturräume. Die Projektion feiner sensibler Geschichten und Geschehnisse bestimmen sein Schaffen in Wort und Bild.
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