Filmbeschreibung und Filmdaten
Peter Wimmer: Luxor - Göttertempel und Gräber - Teil 5
| Medien-Typ: | DVD | |
| Genre: | Dokumentation | |
| Regie: | Peter Wimmer | |
| Veröff.: | 06.04.2005 | |
| Laufzeit: | 90 min | |
| Kaufen: | Ab 1€ bei Filmundo.de |
Handlung und Filmbeschreibung:
Medinet Habu, Tempel Ramses III. Ramesseum, Tempel Ramses II. Gräber der Noblen in Theben-West: Das Grab des Userhet, 19. Dynastie. Das Grab des Chons, 18. Dynastie.
Keine Kultur und keine archäologische Fundstätte bietet höhere ästhetische und wissenschaftliche Werte als das alte Theben. Zwischen 1500 und 1000 v.Chr. entstanden beidseitig des blauen Stromes die größten Sakralbauten der Menschheitsgeschichte. Entlang des Fruchtlandes ließen große Herrscher der 18., 19. und 20. Dynastie ihre Schlösser für die Ewigkeit errichten, als Wohnraum für die Seele, als Begegnungsstätte, als Kommunikationsraum für Götter und Menschen.
Ramses III, zweiter Pharao der 20. Dynastie, gilt als letzter wirklich bedeutender Herrscher des alten Ägyptens. Sein Ewigkeitshaus ist das besterhaltene in Theben-West. Durch einen mehrgeschossigen Wehrturm betritt man den ersten Hof. Südlich des ersten Pylons befindet sich eine Art Miniaturresidenz, im Wesentlichen für die Seele des Pharaos, ausgestattet mit allem, was er zu Lebzeiten schätzte. Auf der äußeren Rückseite in großen Reliefs abgebildet, Ramses III bei der Stierjagd, begleitet von einer Reihe junger Prinzen. Weitere Reliefs dokumentieren seine Kriegserfolge gegen die Libyer und gegen die Seevslker des Nordens. Gefesselte libysche Gefangene werden in langen Reihen herangeführt. Zur Dokumentation des Kriegserfolges im eigenen Land werden Ihnen Hände und Geschlechtsteile abgehackt. In den Schlössern der Millionen Jahre wurden ausschweifende Feste gefeiert. Wandreliefs dokumentieren religisse Riten, z.B. das "Schöne Fest vom Wüstental", mit der Götterprozession in den goldenen Barken.
Vom Millionen-Jahr-Haus Ramses II sind nur wenige Bauteile erhalten. Vor dem zweiten Pylon befanden sich einst zwei etwa 19 Meter hohe Sitzfiguren, heute leider nur noch als Bruchstücke vorhanden. Auf einer Innenwand dieses Pylons ist die Schlacht von Kadesch dargestellt, der Kriegserfolg über die Hethiter. In der großen Säulenhalle staune ich über den Erhaltungszustand der Kapitelle und Architrave. Die Originalfarben haben sich, vor der Sonne geschützt, gut erhalten. In feinem stilistisch hochwertigem Relief ist die Inthronisation des Königs dargestellt. Aus der Hand der Götter erhält er seine Krone. Noch immer vermittelt die in der Antike alle anderen Tempel überragende Architektur eine Stimmung von Erhabenheit und Festlichkeit.
Nur wenige Schritte sind es zu den Privatgräbern und den Häusern von Qurna. Userhet, 19. Dynastie, war erster Prophet des königlichen Ka von Thutmosis I. Er diente diesem Kult noch 200 Jahre nach dem Tod des Pharaos. Trauergäste werden beim Begräbnisbankett mit reichhaltigen Speisen und Getränken bewirtet. Die vornehmen Damen tragen über die Schulter reichende Perücken und einen fantasievollen Haarschmuck. Userhet opfert vor Osiris und anderen Göttern. Unter einer Sykomore gießt die Baumgöttin heiliges Wasser in seine Hände. Userhet erfährt die vierfache rituelle Reinigung durch Priester. Sein Herz wird gewogen. Klagefrauen begleiten seinen letzten Weg. Eingehüllt in Weihrauchduft werden Texte aus dem Totenbuch rezitiert, Zaubersprüche, die Userhet vor dem Gericht der Götter aufsagen muss, damit sein Ka die gefahrvolle Reise durch die Unterwelt übersteht und zu seiner Wohnung für die Ewigkeit zurückfindet.
Nur wenige Schritte weiter ließ Chons, der erste Wahrsager von Thutmosis III, seine Ewigkeitsresidenz errichten. Das Fest zu Ehren des falkenköpfigen Month ist abgebildet. Mit Gemahlin, Sohn und Schwester opfert er den Göttern, was ihnen gebührt. Das himmliche Gericht verschont auch ihn nicht. Der ibisköpfige Thot dokumentiert das Ergebnis. Die Deckenbemalung vermittelt noch immer den angestrebten weihevollen Zustand des Hinübergleitens in eine andere, höhere Daseinsform. Die Wildenten im Flug gehören zum Schönsten, was ich bisher in Ägypten sah. Sogar Vogeleier, junge Vögelchen im Nest und einige Heuschrecken entdecke ich. Wenn ich Bilder wie diese, entstanden vor mehr als 3.500 Jahren, so aus der Nähe betrachte, schrumpft die Zeit, die sie überdauert haben, zu wenigen Augenblicken. So lebendig und dicht ist die Bildsprache des alten Ägyptens.
Peter Wimmer, der Autor des Films, wohnt in Lahnstein bei Koblenz. Er schreibt Reiseskizzen, Kurzgeschichten, Erzählungen, Märchen, Theaterstücke und Besonderheiten, die sich nur schwer zuordnen lassen. Er gestaltet filmisch Dokumente über interessante Kulturräume. Die Projektion feiner sensibler Geschichten und Geschehnisse bestimmen sein Schaffen in Wort und Bild.
Keine Kultur und keine archäologische Fundstätte bietet höhere ästhetische und wissenschaftliche Werte als das alte Theben. Zwischen 1500 und 1000 v.Chr. entstanden beidseitig des blauen Stromes die größten Sakralbauten der Menschheitsgeschichte. Entlang des Fruchtlandes ließen große Herrscher der 18., 19. und 20. Dynastie ihre Schlösser für die Ewigkeit errichten, als Wohnraum für die Seele, als Begegnungsstätte, als Kommunikationsraum für Götter und Menschen.
Ramses III, zweiter Pharao der 20. Dynastie, gilt als letzter wirklich bedeutender Herrscher des alten Ägyptens. Sein Ewigkeitshaus ist das besterhaltene in Theben-West. Durch einen mehrgeschossigen Wehrturm betritt man den ersten Hof. Südlich des ersten Pylons befindet sich eine Art Miniaturresidenz, im Wesentlichen für die Seele des Pharaos, ausgestattet mit allem, was er zu Lebzeiten schätzte. Auf der äußeren Rückseite in großen Reliefs abgebildet, Ramses III bei der Stierjagd, begleitet von einer Reihe junger Prinzen. Weitere Reliefs dokumentieren seine Kriegserfolge gegen die Libyer und gegen die Seevslker des Nordens. Gefesselte libysche Gefangene werden in langen Reihen herangeführt. Zur Dokumentation des Kriegserfolges im eigenen Land werden Ihnen Hände und Geschlechtsteile abgehackt. In den Schlössern der Millionen Jahre wurden ausschweifende Feste gefeiert. Wandreliefs dokumentieren religisse Riten, z.B. das "Schöne Fest vom Wüstental", mit der Götterprozession in den goldenen Barken.
Vom Millionen-Jahr-Haus Ramses II sind nur wenige Bauteile erhalten. Vor dem zweiten Pylon befanden sich einst zwei etwa 19 Meter hohe Sitzfiguren, heute leider nur noch als Bruchstücke vorhanden. Auf einer Innenwand dieses Pylons ist die Schlacht von Kadesch dargestellt, der Kriegserfolg über die Hethiter. In der großen Säulenhalle staune ich über den Erhaltungszustand der Kapitelle und Architrave. Die Originalfarben haben sich, vor der Sonne geschützt, gut erhalten. In feinem stilistisch hochwertigem Relief ist die Inthronisation des Königs dargestellt. Aus der Hand der Götter erhält er seine Krone. Noch immer vermittelt die in der Antike alle anderen Tempel überragende Architektur eine Stimmung von Erhabenheit und Festlichkeit.
Nur wenige Schritte sind es zu den Privatgräbern und den Häusern von Qurna. Userhet, 19. Dynastie, war erster Prophet des königlichen Ka von Thutmosis I. Er diente diesem Kult noch 200 Jahre nach dem Tod des Pharaos. Trauergäste werden beim Begräbnisbankett mit reichhaltigen Speisen und Getränken bewirtet. Die vornehmen Damen tragen über die Schulter reichende Perücken und einen fantasievollen Haarschmuck. Userhet opfert vor Osiris und anderen Göttern. Unter einer Sykomore gießt die Baumgöttin heiliges Wasser in seine Hände. Userhet erfährt die vierfache rituelle Reinigung durch Priester. Sein Herz wird gewogen. Klagefrauen begleiten seinen letzten Weg. Eingehüllt in Weihrauchduft werden Texte aus dem Totenbuch rezitiert, Zaubersprüche, die Userhet vor dem Gericht der Götter aufsagen muss, damit sein Ka die gefahrvolle Reise durch die Unterwelt übersteht und zu seiner Wohnung für die Ewigkeit zurückfindet.
Nur wenige Schritte weiter ließ Chons, der erste Wahrsager von Thutmosis III, seine Ewigkeitsresidenz errichten. Das Fest zu Ehren des falkenköpfigen Month ist abgebildet. Mit Gemahlin, Sohn und Schwester opfert er den Göttern, was ihnen gebührt. Das himmliche Gericht verschont auch ihn nicht. Der ibisköpfige Thot dokumentiert das Ergebnis. Die Deckenbemalung vermittelt noch immer den angestrebten weihevollen Zustand des Hinübergleitens in eine andere, höhere Daseinsform. Die Wildenten im Flug gehören zum Schönsten, was ich bisher in Ägypten sah. Sogar Vogeleier, junge Vögelchen im Nest und einige Heuschrecken entdecke ich. Wenn ich Bilder wie diese, entstanden vor mehr als 3.500 Jahren, so aus der Nähe betrachte, schrumpft die Zeit, die sie überdauert haben, zu wenigen Augenblicken. So lebendig und dicht ist die Bildsprache des alten Ägyptens.
Peter Wimmer, der Autor des Films, wohnt in Lahnstein bei Koblenz. Er schreibt Reiseskizzen, Kurzgeschichten, Erzählungen, Märchen, Theaterstücke und Besonderheiten, die sich nur schwer zuordnen lassen. Er gestaltet filmisch Dokumente über interessante Kulturräume. Die Projektion feiner sensibler Geschichten und Geschehnisse bestimmen sein Schaffen in Wort und Bild.
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