Filmbeschreibung und Filmdaten
Pierrot Lunaire
| Medien-Typ: | DVD | |
| Genre: | Dokumentation | |
| Regie: | Matthias Leutzendorff, Christian Meyer | |
| Veröff.: | 14.09.2012 | |
| Kaufen: | Ab 1€ bei Filmundo.de |
Handlung und Filmbeschreibung:
Eine Diseuse und ein kleines Ensemble tragen dreimal sieben Gedichte vor, in welchen die Commedia del’ Arte-Figur des Pierrot durch fantastische Nacht-Welten streicht, von bald erotisch-religiösen, bald triebhaft-ekstatischen Erlebnissen berichtet, um endlich heim zu kehren nach Bergamo und zu „altem Duft aus Märchenzeit“.
Schönbergs berühmt gewordenes Ausdrucksmittel des Sprechgesangs charakterisiert die 21 Lieder ebenso wie die für jedes Gedicht eigens zusammengestellte Instrumentierung in bis dahin unerhörter Klang-Farbenpracht. Ein Vergleich dieser expressiven Musik mit der grell-bunten Malerei von Schönbergs Freunden Wassily Kandinsky und Franz Marc liegt ebenso nahe wie mit den zeitgleich entstandenen kubistischen Werken Georges Braques und Pablo Picassos.
Die Pianistin Mitsuko Uchida, die Schauspielerin Barbara Sukowa und ein handverlesenes internationales Ensemble brachten das Jahrhundertwerk nach minutiösen Vorbereitungen im Rahmen der Salzburger Festspiele 2011 zu einer Aufführung von exemplarischer Kraft und Finesse, welche Publikum und Kritik als Sternstunde erlebten.
Während der Proben auf Schloss Elmau (Bayern) und in Salzburg entstand begleitend zum Konzertmitschnitt die Dokumentation „Pierrot lunaire - Solar plexus der Moderne“ zur historischen Kontextualisierung und musikalischen Exegese des Pierrot.
Die Musiker um Mitsuko Uchida sprechen über die vielseitigen Einsatzgebiete ihrer Instrumente und über die hohe Emotionalität, der sie bei der Aufführung ständig begegnen; Nuria Schoenberg-Nono, Lawrence Schoenberg und Schönberg-Center-Direktor Christian Meyer präsentieren vielfältiges Original-Material aus der Entstehungszeit des Pierrot lunaire und berichten, wie es im Jahr 1912 zur Komposition des Meisterwerkes im Auftrag der Berliner Diseuse Albertine Zehme kam.
Mit dem Salzburger Konzertmitschnitt von Schönbergs Pierrot lunaire und der Dokumentation „Pierrot lunaire – Solar plexus der Moderne“ gelingt es den Produzenten Matthias Leutzendorff und Christian Meyer, das vielschichtige Meisterwerk der musikalischen Moderne in all seinen Facetten auszuleuchten, eine epochale Aufführung zu konservieren und Hintergründe zu erhellen, welche die Schönheit und Ausdruckskraft dieses kontroversen Werks für Fachleute und Liebhaber gleichermaßen erschließen.
Schönbergs berühmt gewordenes Ausdrucksmittel des Sprechgesangs charakterisiert die 21 Lieder ebenso wie die für jedes Gedicht eigens zusammengestellte Instrumentierung in bis dahin unerhörter Klang-Farbenpracht. Ein Vergleich dieser expressiven Musik mit der grell-bunten Malerei von Schönbergs Freunden Wassily Kandinsky und Franz Marc liegt ebenso nahe wie mit den zeitgleich entstandenen kubistischen Werken Georges Braques und Pablo Picassos.
Die Pianistin Mitsuko Uchida, die Schauspielerin Barbara Sukowa und ein handverlesenes internationales Ensemble brachten das Jahrhundertwerk nach minutiösen Vorbereitungen im Rahmen der Salzburger Festspiele 2011 zu einer Aufführung von exemplarischer Kraft und Finesse, welche Publikum und Kritik als Sternstunde erlebten.
Während der Proben auf Schloss Elmau (Bayern) und in Salzburg entstand begleitend zum Konzertmitschnitt die Dokumentation „Pierrot lunaire - Solar plexus der Moderne“ zur historischen Kontextualisierung und musikalischen Exegese des Pierrot.
Die Musiker um Mitsuko Uchida sprechen über die vielseitigen Einsatzgebiete ihrer Instrumente und über die hohe Emotionalität, der sie bei der Aufführung ständig begegnen; Nuria Schoenberg-Nono, Lawrence Schoenberg und Schönberg-Center-Direktor Christian Meyer präsentieren vielfältiges Original-Material aus der Entstehungszeit des Pierrot lunaire und berichten, wie es im Jahr 1912 zur Komposition des Meisterwerkes im Auftrag der Berliner Diseuse Albertine Zehme kam.
Mit dem Salzburger Konzertmitschnitt von Schönbergs Pierrot lunaire und der Dokumentation „Pierrot lunaire – Solar plexus der Moderne“ gelingt es den Produzenten Matthias Leutzendorff und Christian Meyer, das vielschichtige Meisterwerk der musikalischen Moderne in all seinen Facetten auszuleuchten, eine epochale Aufführung zu konservieren und Hintergründe zu erhellen, welche die Schönheit und Ausdruckskraft dieses kontroversen Werks für Fachleute und Liebhaber gleichermaßen erschließen.
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