Filmbeschreibung und Filmdaten
Terra X - Expedition ins Unbekannte - DVD 2 - Universum Film
Deutschland 2005 (Terra X - Expedition ins Unbekannte DVD 2)
| Medien-Typ: | DVD | |
| Genre: | Dokumentation | |
| Studio: | Universum Film | |
| Regie: | Jens Afflerbach, Michael Engler, Renate Beyer | |
| Veröff.: | 06.03.2006 | |
| FSK: | 12 | |
| Laufzeit: | 135 min | |
| Jahr: | 2005 | |
| Land: | Deutschland | |
| Originaltitel: | Terra X - Expedition ins Unbekannte DVD 2 | |
| Kaufen: | Ab 1€ bei Filmundo.de |
Handlung und Filmbeschreibung:
"Expedition ins Unbekannte", so heißt das Motto, dem sich die treue Fangemeinde von "Terra X" seit mehr als 20 Jahren gerne anschließt. Dabei liegt das Unbekannte nicht immer im letzten Winkel der Erde, sondern manchmal direkt "vor der Haustür". Selbst im modernen Europa gibt es noch viel zu entdecken, noch längst sind nicht alle Rätsel der Vergangenheit gelöst. Die unermüdliche Arbeit von Experten unterschiedlicher Fachrichtungen stellt historische Zusammenhänge und vermeintlich unverrückbare Erkenntnisse plötzlich in neues Licht. Auch die neuen Folgen versprechen wieder verblüffende Einblicke in bislang verschlossene Welten.
1. "Flammen über Qatna"
"Terra X" begleitet Tübinger Archäologen bei der sensationellen Entdeckung der unversehrten Königsgräber von Qatna, einem längst vergessenen Kleinstaat im alten Syrien.
Im Herbst 2002 erlebte der Tübinger Professor Dr. Peter Pfälzner eine Sternstunde der Archäologie: Mit seinem Team stieß er auf die unversehrte Grabanlage der Könige von Qatna, eines antiken Stadtstaates im heutigen Syrien. Kostbare Beigaben aus Alabaster, Gold, Silber und Edelsteinen, Überreste von einem aufwändigen Totenkult, vom Leben und Sterben in der versunkenen Metropole.
Bereits wenige Monate zuvor war den Wissenschaftlern eine wegweisende Entdeckung gelungen. In einem verschütteten Korridor fanden sie mitten in der Brandschicht 73 Tontafeln. Ausgerechnet das große Feuer, das Qatna bis auf die Grundmauern zerstörte, rettete wertvolle Nachrichten vom Alltag seiner Bewohner in die Gegenwart. Mehr als zwei Jahre knobelte Dr. Thomas Richter, weltweit führender Spezialist für Sprachen des Alten Orient, an der Übersetzung. Die meisten der in Keilschrift geschriebenen Texte verstand er auf Anhieb. Sie sind in Akkadisch verfasst, einer seit langem gut erforschten Sprache. Aber immer wieder scheiterte der Experte an Passagen, die er als das kaum bekannte Hurritisch identifizierte.
2. "Pyramiden in Amerika"
Dass die Ureinwohner Nordamerikas Pyramiden bauten, weiß hierzulande kaum jemand. Doch 100 000 der gewaltigen Erdwerke, als Kultplätze, Observatorien oder Kalender genutzt, überzogen einst den Kontinent.
Bis ins 19. Jahrhundert rankten sich wilde Spekulationen um die mehr als 100 000 gewaltigen Erdhügel, die einst auf dem Boden der heutigen USA, vom Atlantik bis zum Mississippi, die Landschaft prägten. Eine mythische Urrasse oder gar gezähmte Mammute, die wie vorzeitliche Bulldozer die gigantischen Erdmassen bewegt haben, hätten die geheimnisvollen Kultbauten geschaffen, glaubte man seinerzeit. In Kegel- oder Pyramidenform errichtet, wie bei einer Festung von einem Wall umgeben oder durch schnurgerade Straßensysteme verbunden - die merkwürdige Aufschüttungen blieben den neuen Amerikanern ein Rätsel. Zwar bestaunten sie die Vielfalt der imposanten Bauten, aber kaum einer traute eine solche Leistung den Ureinwohnern zu.
Zu den ersten Forschern, die sich mit den so genannten "Mounds" beschäftigten und sie den Indianern zuschrieben, gehörte Thomas Jefferson, der dritte Präsident der USA. 1781 begann er auf seiner Farm in West-Virginia mit der Grabung an einem kegelförmigen Hügel. Schon bald stießen die Arbeiter auf große Mengen menschlicher Knochen. Nach dem ersten, eher zufälligen Vorgehen entwickelte der Amerikaner ein präzises Verfahren - die Stratigraphie, bis heute unerlässliches Handwerkzeug für Archäologen.
3. "Der Fall Jesus"
Der historische Jesus beschäftigt Theologen und Archäologen nach wie vor. Wo war der Galiläer zwischen seinem Auftritt als 12 jähriger Knabe im Tempel und seinem Wirken als Wanderprediger?
Keine andere Religion ist so erfolgreich wie die Glaubenslehre des Mannes, von dem die Bibel schreibt, er sei am Kreuz gestorben, um die Menschheit von allem Übel zu erlösen. Die Rede ist von Jesus aus Galiläa, der vermutlich im Jahr vier vor unserer Zeit in Nazareth geboren wurde. Ein Wunderknabe, der mit zwölf Jahren schon weiser war als die Gelehrten im Tempel. Seine Rede an die Hohepriester kommt einer Abschiedsvorstellung gleich, denn danach verliert sich seine Spur. Erst zwei Jahrzehnte später taucht er als Wanderprediger und Wundertäter am See Genezareth wieder auf und sorgt fortan für Aufsehen in seinem von den Römern besetzten Heimatland. Im April 30 kommt es zum Eklat. Wegen Volksverhetzung und Widerstands gegen die Staatsgewalt wird Jesus zum Tode verurteilt und ans Kreuz geschlagen. Der jüdische Visionär, von dem seine Anhänger sagten, er sei der Messias, starb schnell. Er wurde in ein Grab gelegt, das ein schwerer Rollstein verschloss. Doch nur wenige Tage später stand es leer. In der Bibel heißt es später, Jesus sei auferstanden und in den Himmel aufgefahren, wo er zur Rechten Gottes sitze.
"Terra X" geht den spannenden Thesen und Legenden über das Leben Jesu nach, begleitet Archäologen bei der Grabung im biblischen Tiberias und folgt den Hinweisen antiker Schriften nach Ägypten, ins nordindische Kaschmir und zu den schneebedeckten Bergen von Ladakh. In einer spannenden Spurensuche fahnden Wissenschaftler nach Indizien, die Spekulationen und Wahrscheinlichkeit voneinander trennen und uralte Überlieferungen in neues Licht tauchen.
1. "Flammen über Qatna"
"Terra X" begleitet Tübinger Archäologen bei der sensationellen Entdeckung der unversehrten Königsgräber von Qatna, einem längst vergessenen Kleinstaat im alten Syrien.
Im Herbst 2002 erlebte der Tübinger Professor Dr. Peter Pfälzner eine Sternstunde der Archäologie: Mit seinem Team stieß er auf die unversehrte Grabanlage der Könige von Qatna, eines antiken Stadtstaates im heutigen Syrien. Kostbare Beigaben aus Alabaster, Gold, Silber und Edelsteinen, Überreste von einem aufwändigen Totenkult, vom Leben und Sterben in der versunkenen Metropole.
Bereits wenige Monate zuvor war den Wissenschaftlern eine wegweisende Entdeckung gelungen. In einem verschütteten Korridor fanden sie mitten in der Brandschicht 73 Tontafeln. Ausgerechnet das große Feuer, das Qatna bis auf die Grundmauern zerstörte, rettete wertvolle Nachrichten vom Alltag seiner Bewohner in die Gegenwart. Mehr als zwei Jahre knobelte Dr. Thomas Richter, weltweit führender Spezialist für Sprachen des Alten Orient, an der Übersetzung. Die meisten der in Keilschrift geschriebenen Texte verstand er auf Anhieb. Sie sind in Akkadisch verfasst, einer seit langem gut erforschten Sprache. Aber immer wieder scheiterte der Experte an Passagen, die er als das kaum bekannte Hurritisch identifizierte.
2. "Pyramiden in Amerika"
Dass die Ureinwohner Nordamerikas Pyramiden bauten, weiß hierzulande kaum jemand. Doch 100 000 der gewaltigen Erdwerke, als Kultplätze, Observatorien oder Kalender genutzt, überzogen einst den Kontinent.
Bis ins 19. Jahrhundert rankten sich wilde Spekulationen um die mehr als 100 000 gewaltigen Erdhügel, die einst auf dem Boden der heutigen USA, vom Atlantik bis zum Mississippi, die Landschaft prägten. Eine mythische Urrasse oder gar gezähmte Mammute, die wie vorzeitliche Bulldozer die gigantischen Erdmassen bewegt haben, hätten die geheimnisvollen Kultbauten geschaffen, glaubte man seinerzeit. In Kegel- oder Pyramidenform errichtet, wie bei einer Festung von einem Wall umgeben oder durch schnurgerade Straßensysteme verbunden - die merkwürdige Aufschüttungen blieben den neuen Amerikanern ein Rätsel. Zwar bestaunten sie die Vielfalt der imposanten Bauten, aber kaum einer traute eine solche Leistung den Ureinwohnern zu.
Zu den ersten Forschern, die sich mit den so genannten "Mounds" beschäftigten und sie den Indianern zuschrieben, gehörte Thomas Jefferson, der dritte Präsident der USA. 1781 begann er auf seiner Farm in West-Virginia mit der Grabung an einem kegelförmigen Hügel. Schon bald stießen die Arbeiter auf große Mengen menschlicher Knochen. Nach dem ersten, eher zufälligen Vorgehen entwickelte der Amerikaner ein präzises Verfahren - die Stratigraphie, bis heute unerlässliches Handwerkzeug für Archäologen.
3. "Der Fall Jesus"
Der historische Jesus beschäftigt Theologen und Archäologen nach wie vor. Wo war der Galiläer zwischen seinem Auftritt als 12 jähriger Knabe im Tempel und seinem Wirken als Wanderprediger?
Keine andere Religion ist so erfolgreich wie die Glaubenslehre des Mannes, von dem die Bibel schreibt, er sei am Kreuz gestorben, um die Menschheit von allem Übel zu erlösen. Die Rede ist von Jesus aus Galiläa, der vermutlich im Jahr vier vor unserer Zeit in Nazareth geboren wurde. Ein Wunderknabe, der mit zwölf Jahren schon weiser war als die Gelehrten im Tempel. Seine Rede an die Hohepriester kommt einer Abschiedsvorstellung gleich, denn danach verliert sich seine Spur. Erst zwei Jahrzehnte später taucht er als Wanderprediger und Wundertäter am See Genezareth wieder auf und sorgt fortan für Aufsehen in seinem von den Römern besetzten Heimatland. Im April 30 kommt es zum Eklat. Wegen Volksverhetzung und Widerstands gegen die Staatsgewalt wird Jesus zum Tode verurteilt und ans Kreuz geschlagen. Der jüdische Visionär, von dem seine Anhänger sagten, er sei der Messias, starb schnell. Er wurde in ein Grab gelegt, das ein schwerer Rollstein verschloss. Doch nur wenige Tage später stand es leer. In der Bibel heißt es später, Jesus sei auferstanden und in den Himmel aufgefahren, wo er zur Rechten Gottes sitze.
"Terra X" geht den spannenden Thesen und Legenden über das Leben Jesu nach, begleitet Archäologen bei der Grabung im biblischen Tiberias und folgt den Hinweisen antiker Schriften nach Ägypten, ins nordindische Kaschmir und zu den schneebedeckten Bergen von Ladakh. In einer spannenden Spurensuche fahnden Wissenschaftler nach Indizien, die Spekulationen und Wahrscheinlichkeit voneinander trennen und uralte Überlieferungen in neues Licht tauchen.
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