Filmbeschreibung und Filmdaten
Pink Films Vol. 1 & 2
| Medien-Typ: | Blu-ray (BD) | |
| Genre: | Erotik | |
| Regie: | Masao Adachi, Atsushi Yamatoya | |
| Veröff.: | 11.10.2019 | |
| FSK: | 18 | |
| Laufzeit: | 160 min | |
| Kaufen: | Ab 1€ bei Filmundo.de |
Handlung und Filmbeschreibung:
Inflatable Sex Doll of the Wastelands:
Der Auftragsmörder Sh? soll im Auftrag des reichen Immobilienmaklers Naka dessen gekidnappte Liebschaft Sae finden. Naka zeigt ihm ein Video, wie das Mädchen von vier Yakuza verprügelt wird. So kommt Sh? auf die Spur des Bandenanführers Ko, der für den Mord an Sh?s eigener Freundin fünf Jahre zuvor verantwortlich war. Auf seiner Reise durch die Traumlandschaften der Unterwelt des Tokyo der späten 60er Jahre bis zu einer verhängnisvollen Begegnung mit seinem Erzfeind wird sich Sh? langsam unsicher, ob das Mädchen überhaupt existiert hat. Yamatoya schrieb Inflatable Sex Doll of the Wastelands gemeinsam mit seiner anonymen Einreichung zum Drehbuch für Suzuki Seijuns legendären Branded to Kill, der vier Monate zuvor veröffentlicht wurde. In einer ähnlich monochromen Art gefilmt, wirkt der Film so halluzinatorisch, fragmentiert und surreal wie sein Gegenstück und steht dafür, wie flexibel der Stil des Pink-Film in seiner Anfangszeit war.
Gushing Prayer:
Japan zu Beginn der 1970er, die Studentenbewegung ist am Ende und die Gesellschaft verliert sich im Materialismus. Yasuko, Yoichi, Koichi und Bill fühlen sich angewidert von der Welt ihrer Eltern und wagen den Ausbruch aus allen Konventionen. Experimentierend mit Gruppensex suchen sie nach einem alternativen Lebensentwurf. Yasuko offenbart ihre Affäre mit einem Lehrer, woraufhin ihr eingeredet wird, eine Prostituierte zu sein. Ehe sie es sich versieht, wird körperliche Liebe für sie zu einer Ware und Yasuko erkundet immer extremere Formen ihrer Sexualität. Masao Adachi gehört zu den radikalsten Avantgarde-Regisseuren der japanischen Filmgeschichte. Seine Beiträge zum Pinku-Eiga sprengen mühelos die Genre-Grenzen. Gushing Prayer ist daher weniger Erotikfilm, als viel mehr offensive Kritik an der in Selbstzufriedenheit erstarrten japanischen Gesellschaft. Mit dem Scheitern der 1968er-Studentenrevolte geriet Adachi in eine Krise, der er mit immer extremeren künstlerischen Mitteln begegnete. Sich der Kommerzialisierung seiner Genre-Kollegen verweigernd, radikalisierte sich Adachi politisch, bis er sich schließlich der japanischen Roten Armee anschloss.
Der Auftragsmörder Sh? soll im Auftrag des reichen Immobilienmaklers Naka dessen gekidnappte Liebschaft Sae finden. Naka zeigt ihm ein Video, wie das Mädchen von vier Yakuza verprügelt wird. So kommt Sh? auf die Spur des Bandenanführers Ko, der für den Mord an Sh?s eigener Freundin fünf Jahre zuvor verantwortlich war. Auf seiner Reise durch die Traumlandschaften der Unterwelt des Tokyo der späten 60er Jahre bis zu einer verhängnisvollen Begegnung mit seinem Erzfeind wird sich Sh? langsam unsicher, ob das Mädchen überhaupt existiert hat. Yamatoya schrieb Inflatable Sex Doll of the Wastelands gemeinsam mit seiner anonymen Einreichung zum Drehbuch für Suzuki Seijuns legendären Branded to Kill, der vier Monate zuvor veröffentlicht wurde. In einer ähnlich monochromen Art gefilmt, wirkt der Film so halluzinatorisch, fragmentiert und surreal wie sein Gegenstück und steht dafür, wie flexibel der Stil des Pink-Film in seiner Anfangszeit war.
Gushing Prayer:
Japan zu Beginn der 1970er, die Studentenbewegung ist am Ende und die Gesellschaft verliert sich im Materialismus. Yasuko, Yoichi, Koichi und Bill fühlen sich angewidert von der Welt ihrer Eltern und wagen den Ausbruch aus allen Konventionen. Experimentierend mit Gruppensex suchen sie nach einem alternativen Lebensentwurf. Yasuko offenbart ihre Affäre mit einem Lehrer, woraufhin ihr eingeredet wird, eine Prostituierte zu sein. Ehe sie es sich versieht, wird körperliche Liebe für sie zu einer Ware und Yasuko erkundet immer extremere Formen ihrer Sexualität. Masao Adachi gehört zu den radikalsten Avantgarde-Regisseuren der japanischen Filmgeschichte. Seine Beiträge zum Pinku-Eiga sprengen mühelos die Genre-Grenzen. Gushing Prayer ist daher weniger Erotikfilm, als viel mehr offensive Kritik an der in Selbstzufriedenheit erstarrten japanischen Gesellschaft. Mit dem Scheitern der 1968er-Studentenrevolte geriet Adachi in eine Krise, der er mit immer extremeren künstlerischen Mitteln begegnete. Sich der Kommerzialisierung seiner Genre-Kollegen verweigernd, radikalisierte sich Adachi politisch, bis er sich schließlich der japanischen Roten Armee anschloss.
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