Filmbeschreibung und Filmdaten
Heimatfront und Landser-Alltag - Filmarchiv Drittes Reich - Polar Film + Medien
Deutschland 2004 (Heimatfront und Landseralltag)
| Medien-Typ: | DVD | |
| Genre: | Historienfilm | |
| Studio: | Polar Film + Medien | |
| Veröff.: | 05.04.2004 | |
| FSK: | 16 | |
| Laufzeit: | 185 min | |
| Kaufen: | Ab 1€ bei Filmundo.de |
Handlung und Filmbeschreibung:
Jenseits der Propaganda
Aus der Zeit zwischen 1930 und 1945 gibt es – neben den hinlänglich bekannten Wochenschau-Berichten – kaum gut erhaltene Filmaufnahmen. Zum einen liegt es an der damals noch relativ wenig verbreiteten Technik, zum anderen an den für Privatleute unerschwinglich hohen Kosten. Und oft sind die seltenen Aufnahmen der wenigen Amateurfilmer in den Kriegswirren schwer beschädigt worden oder gar verschollen. Während jahrelanger Recherchen ist es gelungen, aus Nachlässen, privaten Archiven im In- und Ausland, in Kellern, Scheunen und auf verstaubten Dachböden filmische Raritäten aufzustöbern, deren historischer Informationsgehalt von hoher Brisanz ist. Die Filme zeigen – teils sogar in brillanter Farbwiedergabe – das Leben zwischen 1930 und 1945 wie es wirklich war. Ungeschminkt, unzensiert und ohne die Verklärung durch die Propaganda. Diese Dokumentation stellt erstmals bislang unveröffentlichtes Filmmaterial aus dieser einzigartigen kinematographischen Sammlung vor.
Ca. 105 Minuten
Harte Arbeit – Reiche Ernte
In unserer hektischen und kurzlebigen Welt sehnen sich die Menschen zurück in jene Zeiten, in denen das Leben in ruhigeren Bahnen verlief und als die Natur noch den Tagesrhythmus bestimmte. Das Schlagwort von der Globalisierung ruft als Gegenbewegung den Wunsch nach Heimat, nach Verwurzelung, nach überschaubaren Lebensräumen hervor. Je unübersichtlicher sich die Gegenwart gestaltet, um so geschönter wird das Bild der „guten alten Zeit“. Vor allem das Landleben wandelt sich in dieser Rückschau in eine romantische Mischung aus Dorffrieden und Lindenbaum, Ausgeglichenheit und einem sinnerfüllten Leben im Einklang mit der Natur. Die Wahrheit ist vielschichtiger, denn neben der Idylle gab es immer auch die mühsame Tagesarbeit, neben dem Leben auch die Sorgen der Tagelöhner und Kleinbauern um das Überleben. Von all dem erzählt dieser Film. Er ist ein Ausflug in die Vergangenheit, zusammengestellt aus bislang unbekannten, privat gedrehten Filmen. Nur siebzig Jahre sind vergangen, seitdem diese Aufnahmen entstanden, und doch sind es Bilder einer Welt, die unwiderruflich vergangen ist.
Ca. 55 Minuten
Alltag im Fliegerhorst
Dieser Film entstand in der Zeitspanne von Sommer bis Winter 1942. Gedreht hat ihn ein Angehöriger einer sogenannten „Horstkompanie“, die in der Nähe von Przemysl Quartier bezogen hatte. Przemysl liegt etwa 80 Kilometer westlich von Lemberg, dem heutigen Lvev, im ehemaligen österreichischen Galizien. Horstkompanie „E“ bedeutet „Kompanie im Einsatzfall“. Strenggenommen zählte sie zu den Nachschubeinheiten, bei denen im Landserjargon „Fahne, Rotz und Geistlichkeit“ zu finden waren. Da Angehörige dieser Einheiten im Ernstfall auch im Bodenkampf eingesetzt werden sollten, gehörte die infanteristische Ausbildung zum Alltag. Die Aufnahmen gewähren in einer selten anzutreffenden Qualität unverstellte Einblicke in den Alltag deutscher Soldaten am Rande des Ostfeldzuges.
Ca. 25 Minuten
Aus der Zeit zwischen 1930 und 1945 gibt es – neben den hinlänglich bekannten Wochenschau-Berichten – kaum gut erhaltene Filmaufnahmen. Zum einen liegt es an der damals noch relativ wenig verbreiteten Technik, zum anderen an den für Privatleute unerschwinglich hohen Kosten. Und oft sind die seltenen Aufnahmen der wenigen Amateurfilmer in den Kriegswirren schwer beschädigt worden oder gar verschollen. Während jahrelanger Recherchen ist es gelungen, aus Nachlässen, privaten Archiven im In- und Ausland, in Kellern, Scheunen und auf verstaubten Dachböden filmische Raritäten aufzustöbern, deren historischer Informationsgehalt von hoher Brisanz ist. Die Filme zeigen – teils sogar in brillanter Farbwiedergabe – das Leben zwischen 1930 und 1945 wie es wirklich war. Ungeschminkt, unzensiert und ohne die Verklärung durch die Propaganda. Diese Dokumentation stellt erstmals bislang unveröffentlichtes Filmmaterial aus dieser einzigartigen kinematographischen Sammlung vor.
Ca. 105 Minuten
Harte Arbeit – Reiche Ernte
In unserer hektischen und kurzlebigen Welt sehnen sich die Menschen zurück in jene Zeiten, in denen das Leben in ruhigeren Bahnen verlief und als die Natur noch den Tagesrhythmus bestimmte. Das Schlagwort von der Globalisierung ruft als Gegenbewegung den Wunsch nach Heimat, nach Verwurzelung, nach überschaubaren Lebensräumen hervor. Je unübersichtlicher sich die Gegenwart gestaltet, um so geschönter wird das Bild der „guten alten Zeit“. Vor allem das Landleben wandelt sich in dieser Rückschau in eine romantische Mischung aus Dorffrieden und Lindenbaum, Ausgeglichenheit und einem sinnerfüllten Leben im Einklang mit der Natur. Die Wahrheit ist vielschichtiger, denn neben der Idylle gab es immer auch die mühsame Tagesarbeit, neben dem Leben auch die Sorgen der Tagelöhner und Kleinbauern um das Überleben. Von all dem erzählt dieser Film. Er ist ein Ausflug in die Vergangenheit, zusammengestellt aus bislang unbekannten, privat gedrehten Filmen. Nur siebzig Jahre sind vergangen, seitdem diese Aufnahmen entstanden, und doch sind es Bilder einer Welt, die unwiderruflich vergangen ist.
Ca. 55 Minuten
Alltag im Fliegerhorst
Dieser Film entstand in der Zeitspanne von Sommer bis Winter 1942. Gedreht hat ihn ein Angehöriger einer sogenannten „Horstkompanie“, die in der Nähe von Przemysl Quartier bezogen hatte. Przemysl liegt etwa 80 Kilometer westlich von Lemberg, dem heutigen Lvev, im ehemaligen österreichischen Galizien. Horstkompanie „E“ bedeutet „Kompanie im Einsatzfall“. Strenggenommen zählte sie zu den Nachschubeinheiten, bei denen im Landserjargon „Fahne, Rotz und Geistlichkeit“ zu finden waren. Da Angehörige dieser Einheiten im Ernstfall auch im Bodenkampf eingesetzt werden sollten, gehörte die infanteristische Ausbildung zum Alltag. Die Aufnahmen gewähren in einer selten anzutreffenden Qualität unverstellte Einblicke in den Alltag deutscher Soldaten am Rande des Ostfeldzuges.
Ca. 25 Minuten
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