Filmbeschreibung und Filmdaten
C.W. Gluck - 300 Years [3 DVDs] - Monarda Music
2013 (Gluck, Christoph Willibald - 300 Years)
| Medien-Typ: | DVD | |
| Genre: | Musik | |
| Studio: | Monarda Music | |
| Regie: | Claus Guth, Sergio Morabito, Jossi Wieler, Harry Kupfer | |
| Laufzeit: | 356 min | |
| Kaufen: | Ab 1€ bei Filmundo.de |
Handlung und Filmbeschreibung:
Disc 1: "Christoph Willibald Gluck: Alceste - Eine tragische Oper in drei Akten"
"Interpreten"
Donald Kaasch, Catherine Naglestad, Bernhard Schneider, Catriona Smith, Johan Rydh, Nam Soo Kim
Staatsopernchor Stuttgart
Staatsopernorchester Stuttgart
Dirigent: Constantinos Carydis
"Aufnahme"
2006, Live aus der Staatsoper Stuttgart
"Gluck: Alceste"
Nach "Orfeo ed Eudridice" war die Wiener "Alceste" Glucks zweite Reformoper. Im textlichen und musikalischen Mittelpunkt steht der Charakter der opferbereiten Hauptperson: Es ist durchaus möglich, dass die tapfere Haltung der um ihren 1765 gestorbenen Mann trauernden Kaiserin Maria Theresia den Ausschlag für Gluck gab, sich mit diesem alten Stoff zu beschäftigen. Die "Alceste" ist ein Beispiel für die typischen Tugendvorstellungen des 18. Jahrhunderts und ist die später Beethovens "Fidelio" ein einziger Hymnus auf die Gattenliebe. Wie bereits beim "Orfeo" erlebte die Oper "Alceste" ihren bedeutenden Erfolg mit bei der Uraufführung, der so genannten "Wiener Fassung", die am 26. Dezember 1767 im Wiener Burgtheater stattfand, sondern erst neun Jahre später in Paris, als "Tragédie-opéra" nach einer Erweiterung um eine Ballettmusik in französischer Sprache (Operntext von Marie-Francois-Louis Grand-Leblanc du Rollet).
Bei der vorliegenden Produktion handelt es sich um eine Aufzeichnung aus dem Jahr 2006, die von der deutschen Fachzeitschrift "Opernwelt" zur Aufführung des Jahre 2006 erkoren wurde. Die Titelrolle wird gesungen von Catherine Naglestad, Opernsängerin des Jahres 2006.
Disc 2: "Iphigenie En Tauride"
"Libretto"
Nicolas-Francois Guillard
"Darsteller"
Iphigénie - Juliette Galstian
Oreste - Rodney Gilfry
Pylades - Deon van der Walt
Thoas - Anton Scharinger
Diane - Martina Jankova
Griechische Frau - Anna Soranno
Erste Priesterin - Lisa Lorenz
Zweite Priesterin - Eleanor Paunovic
Balletschule des Züricher Opernhauses
u.a.
"Musiker"
Chor und Orchester des Züricher Opernhauses
Leitung: William Christie
"Regie"
Bühnen-Regie: Claus Guth
Video-Regie: Thomas Grimm
"Aufnahme"
2001 - In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk
"Iphigenie"
Kern der "Iphigenie en Tauride" ist das psychologische Drama: Die Protagonisten bewegen sich in einem Spannungsfeld aus verletzten Blutsadern, Ängsten, Traumata und schicksalhafter Vorbestimmung, welche schließlich in Befreiung mündet. In der Züricher Inszenierung von Claus Guth wird diese Entwicklung durch überdimensionale Masken und abgeschlossene Räume symbolisiert - nach und nach befreien sich die Figuren und finden den Weg zurück ins Leben. Der typisch transparente, dabei jedoch nie kalte Klang des von William Christie geleiteten Orchesters entspricht den in Glucks Partitur angelegten, illustrativen Elementen dabei perfekt.
Disc 3: "Orfeo Ed Euridice"
"Libretto"
Pierre-Louis-Moline nach Raniero de Calzabigi
"Interpreten"
Orfeo - Jochen Kowalski
Euridice - Gillian Webster
Amor - Jeremy Budd
Orfeo Double - Jean-Pierre Blanchard
Armor Double - William Edwards
The Royal Opera Chorus
The Orchestra Of The Royal Opera House
Christopher McManus - Cembalo
Leitung: Hartmut Haenchen
"Regie"
Bühnen-Regie: Harry Kupfer
"Aufnahme"
1991; Royal Opera House, Convent Garden
"Orfeo ed Euridice"
"Geschichten von Menschen für Menschen zeigen, die zur Auseinandersetzung mit den Fragen des Lebens zwingen", so lautet das Credo des bekannten Opernregisseurs Harry Kupfer. Von der Fachkritik wird er in der Tradition von Walter Felsenstein und dessen Konzeption eines realistischen Musiktheaters gesehen. Dabei wird Kupfer ein überaus feines Gespür für die psychischen Prozesse unter den Bühnenfiguren attestiert. In dieser nun auf DVD dokuemtierten Bühnenproduktion von Glucks "Orfeo ed Euridice", die auf eine Inszenierung Kupfers an der Komischen Oper Berlin 1989 zurückgeht (mitgeschnitten wurde ein Gastspiel am Royal Opera House Convent Garden, London), entfaltet die bekannte Geschichte um den thrakischen Sänger und den Verlust seiner Geliebten eine besondere Relevanz und Intensität.
"Interpreten"
Donald Kaasch, Catherine Naglestad, Bernhard Schneider, Catriona Smith, Johan Rydh, Nam Soo Kim
Staatsopernchor Stuttgart
Staatsopernorchester Stuttgart
Dirigent: Constantinos Carydis
"Aufnahme"
2006, Live aus der Staatsoper Stuttgart
"Gluck: Alceste"
Nach "Orfeo ed Eudridice" war die Wiener "Alceste" Glucks zweite Reformoper. Im textlichen und musikalischen Mittelpunkt steht der Charakter der opferbereiten Hauptperson: Es ist durchaus möglich, dass die tapfere Haltung der um ihren 1765 gestorbenen Mann trauernden Kaiserin Maria Theresia den Ausschlag für Gluck gab, sich mit diesem alten Stoff zu beschäftigen. Die "Alceste" ist ein Beispiel für die typischen Tugendvorstellungen des 18. Jahrhunderts und ist die später Beethovens "Fidelio" ein einziger Hymnus auf die Gattenliebe. Wie bereits beim "Orfeo" erlebte die Oper "Alceste" ihren bedeutenden Erfolg mit bei der Uraufführung, der so genannten "Wiener Fassung", die am 26. Dezember 1767 im Wiener Burgtheater stattfand, sondern erst neun Jahre später in Paris, als "Tragédie-opéra" nach einer Erweiterung um eine Ballettmusik in französischer Sprache (Operntext von Marie-Francois-Louis Grand-Leblanc du Rollet).
Bei der vorliegenden Produktion handelt es sich um eine Aufzeichnung aus dem Jahr 2006, die von der deutschen Fachzeitschrift "Opernwelt" zur Aufführung des Jahre 2006 erkoren wurde. Die Titelrolle wird gesungen von Catherine Naglestad, Opernsängerin des Jahres 2006.
Disc 2: "Iphigenie En Tauride"
"Libretto"
Nicolas-Francois Guillard
"Darsteller"
Iphigénie - Juliette Galstian
Oreste - Rodney Gilfry
Pylades - Deon van der Walt
Thoas - Anton Scharinger
Diane - Martina Jankova
Griechische Frau - Anna Soranno
Erste Priesterin - Lisa Lorenz
Zweite Priesterin - Eleanor Paunovic
Balletschule des Züricher Opernhauses
u.a.
"Musiker"
Chor und Orchester des Züricher Opernhauses
Leitung: William Christie
"Regie"
Bühnen-Regie: Claus Guth
Video-Regie: Thomas Grimm
"Aufnahme"
2001 - In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk
"Iphigenie"
Kern der "Iphigenie en Tauride" ist das psychologische Drama: Die Protagonisten bewegen sich in einem Spannungsfeld aus verletzten Blutsadern, Ängsten, Traumata und schicksalhafter Vorbestimmung, welche schließlich in Befreiung mündet. In der Züricher Inszenierung von Claus Guth wird diese Entwicklung durch überdimensionale Masken und abgeschlossene Räume symbolisiert - nach und nach befreien sich die Figuren und finden den Weg zurück ins Leben. Der typisch transparente, dabei jedoch nie kalte Klang des von William Christie geleiteten Orchesters entspricht den in Glucks Partitur angelegten, illustrativen Elementen dabei perfekt.
Disc 3: "Orfeo Ed Euridice"
"Libretto"
Pierre-Louis-Moline nach Raniero de Calzabigi
"Interpreten"
Orfeo - Jochen Kowalski
Euridice - Gillian Webster
Amor - Jeremy Budd
Orfeo Double - Jean-Pierre Blanchard
Armor Double - William Edwards
The Royal Opera Chorus
The Orchestra Of The Royal Opera House
Christopher McManus - Cembalo
Leitung: Hartmut Haenchen
"Regie"
Bühnen-Regie: Harry Kupfer
"Aufnahme"
1991; Royal Opera House, Convent Garden
"Orfeo ed Euridice"
"Geschichten von Menschen für Menschen zeigen, die zur Auseinandersetzung mit den Fragen des Lebens zwingen", so lautet das Credo des bekannten Opernregisseurs Harry Kupfer. Von der Fachkritik wird er in der Tradition von Walter Felsenstein und dessen Konzeption eines realistischen Musiktheaters gesehen. Dabei wird Kupfer ein überaus feines Gespür für die psychischen Prozesse unter den Bühnenfiguren attestiert. In dieser nun auf DVD dokuemtierten Bühnenproduktion von Glucks "Orfeo ed Euridice", die auf eine Inszenierung Kupfers an der Komischen Oper Berlin 1989 zurückgeht (mitgeschnitten wurde ein Gastspiel am Royal Opera House Convent Garden, London), entfaltet die bekannte Geschichte um den thrakischen Sänger und den Verlust seiner Geliebten eine besondere Relevanz und Intensität.
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