Filmbeschreibung und Filmdaten
Vincenzo Bellini - Norma [2 DVDs] - Monarda Music
2007 (Bellini, Vincenzo - Norma)
| Medien-Typ: | DVD | |
| Genre: | Musik | |
| Studio: | Monarda Music | |
| Regie: | Francisco Negrin | |
| Laufzeit: | 169 min | |
| Kaufen: | Ab 1€ bei Filmundo.de |
Handlung und Filmbeschreibung:
"Aufnahme"
Live recording from the Gran Theatre del Liceu, Barcelona, 2007
"Interpreten"
Pollione - Vicenzo la Scola
Oroveso - Andrea Papi
Norma - Fiorenza Cedolins
Adalgisa - Sonia Ganassi
Clotilde - Begona Alberdi
Flavio - Jon Plazaola
"Musik"
Symphony Orchestra and Chorus of the Gran Teatre del Liceu
Conductor: Giuliano Carella
Richard Wagner, eigentlich kein Freund der italienischen Oper, beschrieb Norma als »reichstes aller Werke« und ihre Melodien »schöner als Träume«. Bellini selbst war sich bewusst, dass er mit Norma etwas Außergewöhnliches geschaffen hatte. Wesentlichen Anteil an dem andauernden Erfolg der Oper hatte zweifellos sein kongenialer Librettist Felice Romani. Er hatte erkannt, dass die tragende Dreiecksgeschichte der Vorlage von Alexandre Soumet für eine Vertonung wie geschaffen war: Norma zögert, den Galliern das Zeichen zum Aufstand gegen die Römer zu geben – sie liebt den Römer Pollione. Die Druidenpriesterin hat ihr Keuschheitsgelübde gebrochen. Sie ist die heimliche Geliebte des römischen Prokonsuls Pollione geworden und Mutter seiner beiden Kinder. Als Norma entdeckt, dass Pollione seine Liebe der jungen Adalgisa zugewandt hat, gibt sie das Signal zum Angriff. Am Ende besinnt sie sich, nimmt ihre Schuld an und rächt sich nicht an dem gefangenen Pollione. Anstelle von Adalgisa sühnt sie selbst den Bruch des Gelübdes auf dem Scheiterhaufen. Von Normas Liebe überwältigt, folgt ihr Pollione in den Tod.
Wenn es die dramatische Situation verlangte, brach Bellini die typischen Belcanto-Konventionen, hob die Grenze zwischen Arie und Ensemble auf und definierte die Arienform neu: Normas berühmtes Gebet »Casta Diva« wurde zu einem der groß angelegten Frauenmonologe der Opernliteratur. Fein in die melodischen Bögen eingewoben, demonstrieren ihre Koloraturen keine eitle Sängervirtuosität, sondern berührende Emotionen. In ihrer Intensität vermittelt die Norma-Partitur dramatische Inhalte mit den ausgefeiltesten, gesangstechnischen Mitteln des Belcanto.
Die Titelpartie in dem vorliegenden Mitschnitt aus dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona verkörpert die italienische Sopranistin Fiorenza Cedolins.
Live recording from the Gran Theatre del Liceu, Barcelona, 2007
"Interpreten"
Pollione - Vicenzo la Scola
Oroveso - Andrea Papi
Norma - Fiorenza Cedolins
Adalgisa - Sonia Ganassi
Clotilde - Begona Alberdi
Flavio - Jon Plazaola
"Musik"
Symphony Orchestra and Chorus of the Gran Teatre del Liceu
Conductor: Giuliano Carella
Richard Wagner, eigentlich kein Freund der italienischen Oper, beschrieb Norma als »reichstes aller Werke« und ihre Melodien »schöner als Träume«. Bellini selbst war sich bewusst, dass er mit Norma etwas Außergewöhnliches geschaffen hatte. Wesentlichen Anteil an dem andauernden Erfolg der Oper hatte zweifellos sein kongenialer Librettist Felice Romani. Er hatte erkannt, dass die tragende Dreiecksgeschichte der Vorlage von Alexandre Soumet für eine Vertonung wie geschaffen war: Norma zögert, den Galliern das Zeichen zum Aufstand gegen die Römer zu geben – sie liebt den Römer Pollione. Die Druidenpriesterin hat ihr Keuschheitsgelübde gebrochen. Sie ist die heimliche Geliebte des römischen Prokonsuls Pollione geworden und Mutter seiner beiden Kinder. Als Norma entdeckt, dass Pollione seine Liebe der jungen Adalgisa zugewandt hat, gibt sie das Signal zum Angriff. Am Ende besinnt sie sich, nimmt ihre Schuld an und rächt sich nicht an dem gefangenen Pollione. Anstelle von Adalgisa sühnt sie selbst den Bruch des Gelübdes auf dem Scheiterhaufen. Von Normas Liebe überwältigt, folgt ihr Pollione in den Tod.
Wenn es die dramatische Situation verlangte, brach Bellini die typischen Belcanto-Konventionen, hob die Grenze zwischen Arie und Ensemble auf und definierte die Arienform neu: Normas berühmtes Gebet »Casta Diva« wurde zu einem der groß angelegten Frauenmonologe der Opernliteratur. Fein in die melodischen Bögen eingewoben, demonstrieren ihre Koloraturen keine eitle Sängervirtuosität, sondern berührende Emotionen. In ihrer Intensität vermittelt die Norma-Partitur dramatische Inhalte mit den ausgefeiltesten, gesangstechnischen Mitteln des Belcanto.
Die Titelpartie in dem vorliegenden Mitschnitt aus dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona verkörpert die italienische Sopranistin Fiorenza Cedolins.
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