Filmbeschreibung und Filmdaten
Endstation Bataclan - Vom Busfahrer zum... - Deutsche Austrophon
(Endstation Bataclan - Vom Busfahrer zum Attentäter)
| Medien-Typ: | DVD | |
| Genre: | Schicksals-Reportage & -Verfilmung | |
| Studio: | Deutsche Austrophon | |
| Regie: | Alex Smoltczyk, Grit Lederer | |
| Laufzeit: | 82 min | |
| Kaufen: | Ab 1€ bei Filmundo.de |
Handlung und Filmbeschreibung:
Dem Attentäter auf der Busspur: Eine Fahrt durch Träume und Trümmerzonen.
Der 148er-Bus der Pariser Verkehrsgesellschaft RATP durchquert die Vorstädte Bobigny, Drancy und Le Blanc-Mesnil, oft fahrplanmäßig und meist überladen. Knapp acht Kilometer durch die Banlieue, jene "Bannmeile", in die sich alles geflüchtet hat an Hautfarben, Sprachen und Steuerklassen, was sich die Hauptstadt nicht leisten kann. Samy Amimour kam von hier. Er gehörte dazu - und dann nicht mehr. Jedenfalls ging er hin am 13. November 2015 und half dabei, 89 Besucher eines Rockkonzerts hinzurichten und Menschen aus nächster Nähe zu erschießen, die so jung waren wie er. Aber zuvor, in einem anderen Leben, hat dieser Samy Amimour diesen Bus gefahren, die Linie 148, als Angestellter der RATP. Alexander Smoltczyk, mehrfach ausgezeichneter Reporter des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", hat mit "Endstation Bataclan" einen formal wie inhaltlich außergewöhnlichen Dokumentarfilm gedreht. In diesem fährt der Terrorist Samy Amimour nur als blinder Passagier mit, als Schatten, der oft auf die Gespräche der Fahrgäste fällt. Denn um sie geht es, die Menschen entlang der Linie 148. Der Erzähler - gesprochen von Ulrich Matthes - steigt frühmorgens in den 148er ein und lässt sich von Station zu Station bringen. Jeder Halt ist ein Fenster in eine Welt, die selbst vielen Bewohnern des stolzen Paris eine fremde ist.
Der 148er-Bus der Pariser Verkehrsgesellschaft RATP durchquert die Vorstädte Bobigny, Drancy und Le Blanc-Mesnil, oft fahrplanmäßig und meist überladen. Knapp acht Kilometer durch die Banlieue, jene "Bannmeile", in die sich alles geflüchtet hat an Hautfarben, Sprachen und Steuerklassen, was sich die Hauptstadt nicht leisten kann. Samy Amimour kam von hier. Er gehörte dazu - und dann nicht mehr. Jedenfalls ging er hin am 13. November 2015 und half dabei, 89 Besucher eines Rockkonzerts hinzurichten und Menschen aus nächster Nähe zu erschießen, die so jung waren wie er. Aber zuvor, in einem anderen Leben, hat dieser Samy Amimour diesen Bus gefahren, die Linie 148, als Angestellter der RATP. Alexander Smoltczyk, mehrfach ausgezeichneter Reporter des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", hat mit "Endstation Bataclan" einen formal wie inhaltlich außergewöhnlichen Dokumentarfilm gedreht. In diesem fährt der Terrorist Samy Amimour nur als blinder Passagier mit, als Schatten, der oft auf die Gespräche der Fahrgäste fällt. Denn um sie geht es, die Menschen entlang der Linie 148. Der Erzähler - gesprochen von Ulrich Matthes - steigt frühmorgens in den 148er ein und lässt sich von Station zu Station bringen. Jeder Halt ist ein Fenster in eine Welt, die selbst vielen Bewohnern des stolzen Paris eine fremde ist.
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