Filmbeschreibung und Filmdaten
Fighter (2016) - DVD
Studio: Indigo · Originaltitel: Fighter
| Medien-Typ: | DVD | |
| Genre: | Sport | |
| Studio: | Indigo | |
| Regie: | Susanne Binninger | |
| Laufzeit: | 104 min | |
| Jahr: | 2016 | |
| Land: | Deutschland | |
| Originaltitel: | Fighter | |
| Kaufen: | Ab 1€ bei Filmundo.de |
Handlung und Filmbeschreibung:
Sie kämpfen im Käfig. Weil sie es wollen, und weil andere das sehen wollen. Andreas Kraniotakes, Khalid Taha und Lom-Ali Eskijev sind Profis in Mixed Martial Arts (MMA). Sie prügeln sich im Zweikampf, auf offener Bühne, mit allen erlaubten Mitteln. Sie gehen an Grenzen, und überschreiten sie; die ihres Körpers, gesellschaftliche Regeln, moralische Tabus.
Damit verbunden sind extreme Gefühlszustände; bei den Kämpfern, ihren Unterstützern und Fans, aber auch bei den Gegnern.
MMA ist in Deutschland vor allem im Migrantenmilieu verankert, und steht unter großem öffentlichen Druck. Die Akteure sind sozial ausgegrenzt, das Geschehen emotional aufgeladen. Aber die Kämpfer wollen als Sportler anerkannt werden; dafür trainieren sie hart, und leben asketisch.
Kraniotakes, Taha und Eskijev sind moderne Gladiatoren; sie dürfen nicht altern, sich nicht verletzen – und eigentlich auch nicht verlieren.
Susanne Binninger gelingt ein vorurteilsfreier Blick auf die MMA Szene und ihre drei Protagonisten erweisen sich als offene, gefühlvolle Männer, die dem Schmerz nicht ausweichen und deren Angst vor allem darin besteht, dass sie verlieren könnten. Die Ernsthaftigkeit und Leidenschaft, mit der sie selbst ihrer Profession nachgehen, vermittelt Susanne Binninger dem Zuschauer intensiv mit einem spielfilmreifen Kamera- und Tonkonzept. Sowohl in den Aufnahmen aus dem Alltag der Kämpfer, als auch bei der Darstellung der Kämpfe selbst, hat Binninger es geschafft, einen eigenen Zugang zu den Personen zu finden und sich von inhaltlichen und visuellen Stereotypen zum Thema MMA frei zu machen. So ermöglicht sie auch dem Zuschauer einen unvoreingenommenen Blick auf ein ansonsten vielfach tabuisiertes Thema.
Damit verbunden sind extreme Gefühlszustände; bei den Kämpfern, ihren Unterstützern und Fans, aber auch bei den Gegnern.
MMA ist in Deutschland vor allem im Migrantenmilieu verankert, und steht unter großem öffentlichen Druck. Die Akteure sind sozial ausgegrenzt, das Geschehen emotional aufgeladen. Aber die Kämpfer wollen als Sportler anerkannt werden; dafür trainieren sie hart, und leben asketisch.
Kraniotakes, Taha und Eskijev sind moderne Gladiatoren; sie dürfen nicht altern, sich nicht verletzen – und eigentlich auch nicht verlieren.
Susanne Binninger gelingt ein vorurteilsfreier Blick auf die MMA Szene und ihre drei Protagonisten erweisen sich als offene, gefühlvolle Männer, die dem Schmerz nicht ausweichen und deren Angst vor allem darin besteht, dass sie verlieren könnten. Die Ernsthaftigkeit und Leidenschaft, mit der sie selbst ihrer Profession nachgehen, vermittelt Susanne Binninger dem Zuschauer intensiv mit einem spielfilmreifen Kamera- und Tonkonzept. Sowohl in den Aufnahmen aus dem Alltag der Kämpfer, als auch bei der Darstellung der Kämpfe selbst, hat Binninger es geschafft, einen eigenen Zugang zu den Personen zu finden und sich von inhaltlichen und visuellen Stereotypen zum Thema MMA frei zu machen. So ermöglicht sie auch dem Zuschauer einen unvoreingenommenen Blick auf ein ansonsten vielfach tabuisiertes Thema.
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