Filmbeschreibung und Filmdaten
Tierwelt Europas - Andreas Schulze [8 DVDs] - Bavarian Video
| Medien-Typ: | DVD | |
| Genre: | Tiere | |
| Studio: | Bavarian Video | |
| Regie: | Andreas Schulze | |
| Laufzeit: | 346 min | |
| Kaufen: | Ab 1€ bei Filmundo.de |
Handlung und Filmbeschreibung:
Disc 1:
"Im Land des Kaiseradlers - Greifvögel in Ungarn"
Greifvögel haben den Menschen schon immer in ihren Bann gezogen. Manche galten früher als heilig, andere wurden erbittert verfolgt. Ein Gebiet, in dem sich Greifvögel ausgezeichnet beobachten lassen, ist das nordöstliche Ungarn. Die Flüsse folgen hier teilweise noch ihrem natürlichen Lauf; die Landschaft ist reizvoll und abwechslungsreich.
Der Film beginnt im Frühjahr mit der Balz der Rohrweihen, bei der Männchen und Weibchen in der Luft um die eigene Achse kippen und sich mit Scheinangriffen umwerben. Überhaupt stellen Schönheit und Eleganz des Greifvogelfluges einen Schwerpunkt des Films dar: In Zeitlupenaufnahmen von bestechender Qualität werden Steinadler, Kaiseradler, Würgfalke, Baumfalke, Schwarzmilan, Habicht und andere Arten gezeigt, so zum Beispiel ein Mäusebussard, der hoch am Himmel wiederholt einen Schreiadler angreift.
Die Kamera folgt den Greifvögeln auch bei der Jagd und konnte dramatische Begebenheiten festhalten: einen Schlangenadler etwa, der eine Äskulapnatter fängt; einen Würgfalken beim Überwältigen einer Nebelkrähe; einen Steinadler, der einen Jungfuchs erbeutet; einen Habicht, der einer Turmfalkenbrut das Verderben bringt...
Den Höhepunkt des Films aber dürften die einmaligen Aufnahmen vom Brutverhalten der Greifvögel bilden. Aus über 20 Tarnzelten die meisten von ihnen in schwindelerregender Höhe auf Bäumen - nimmt die Kamera Einblick in das Familienleben unterschiedlichster Greifvögel, besonders der Falken und Adler.
Tierarten:
01 Rohrweihe, Wiesenweihe, Habicht, Sperber
02 Schwarzmilan
03 Rotfußfalke, Turmfalke, Würgfalke
04 Kaiseradler, Mäusebussard, Schreiadler
05 Schlangenadler, Steinadler, Wespenbussard
06 Rohrweihe, Habicht
07 Kaiseradler, Baumfalke, Schwarzmilan
08 Wanderfalke, Turmfalke, Habicht, Rotfußfalke
Laufzeit: 43 Min.
Disc 2:
"Siebenbürgen - Naturbeobachtungen in Rumänien"
Siebenbürgen, ein an die Schweiz erinnerndes Hügel- und Bergland in Südosteuropa, wird auch Transsilvanien genannt - "Land jenseits der Wälder". Lange von den Habsburgern und den Ungarn beherrscht, ist es heute ein Teil von Rumänien.
Der Film beginnt im Karpatenbogen, einem Faltgebirge, das Höhen von zweieinhalb tausend Metern erreicht, und stellt dann das Kerngebiet Siebenbürgens vor: das Siebenbürgische Hochland. Gezeigt werden unterschiedlichste Tiere, denen man in Siebenbürgen begegnen kann; der Bogen spannt sich vom Nashornkäfer über den Kaisermantel, den Teichfrosch und Rotfuchs bis hin zum Braunbär.
"Siebenbürgen - Naturbeobachtungen in Rumänien" wurde mit Super-16-Technik und feinkörnigstem Filmmaterial produziert, also mit einem Aufwand, der im Dokumentarfilmbereicht Seltenheitswert besitzt. Ein Höhepunkt dürften die faszinierenden Vogelaufnahmen sein. Um die Fluchtentfernung der Tiere unterschreiten zu können, mussten zahlreich Tarnverstecke errichtet werden. Auf diese Weise gelangen Bilder von bestechender Klarheit und Intensität, zum Beispiel von Steinrötel, Wasseramsel, Neuntöter, Goldammer, Wendehals oder von einem Drosselrohrsängernest, in das ein Kuckuck sein Ei gelegt hat...
Eingebettet werden all diese Tierbeobachtungen in eine malerische Kulisse aus Landschafts- und Pflanzenaufnahmen. Zu sehen sind unter anderem Rutschungshügel, die aus der Eiszeit stammen, farbenprächtige Blumen und die bollwerkartigen, von den Siebenbürgen Sachsen errichteten Kirchburgen.
Tierarten:
01 Steinrötel, Wasseramsel, Gebirgsstelze
02 Braunbär, Nashornkäfer
03 Goldammer, Neuntöter, Wendehals
04 Rotfuchs, Star, Kaisermantel
05 Drosselrohrsänger, Kuckuck, Teichfrosch
06 Star, Kiebitz, Lachmöwe
07 Grünschenkel, Stockente, Kampfläufer, Dunkler Wasserläufer
08 Austernfischer, Lachmöwe, Teichmuschel, Kiebitz
Laufzeit: 43 Min.
Disc 3:
"Vom Genfer See ins Gebirge - Tiere in der französischen Schweiz"
Im äußersten Südwesten der Schweiz, in der Nähe zur französischen Grenze, liegt das Mündungsgebiet der Rhone in den Genfer See. Im Lauf der Jahrtausende spaltete sich der Fluss hier in mehrere Arme und führte Unmengen an Gesteins- und Bodenteilchen aus den Alpen heran. Als mächtigstes Delta drang er zunehmend in den See vor und schuf ein Paradies für Pflanzen und Tiere - die Grangettes, eine Landschaft aus Feuchtgebieten und Wäldern.
Der Film beginnt in der Übergangszone zwischen Rhonedelta und Genfer See, also dort, wo die Grangettes entwicklungsgeschichtlich am jüngsten sind und einen lang gezogenen Schildgürtel ausbilden. Die Kamera beobachtet Haubentaucher bei ihren heftigen Kämpfen im Frühjahr, dann Weißkopfmöwen, und begibt sich anschließend in das Innere der Grangettes. Zunächst werden die noch weitgehend offenen Bereiche gezeigt, danach das letzte Stadium der Verlandung, der geschlossene Wald. Zu sehen sind Fuchs, Reh, Feldschwirl, Gartengrasmücke, Pirol, Schwarzmilan, Lurche, Libellen, Sumpf-Schwertlilie und Wollgras.
Einen besonderen Reiz erhält der Film durch malerische Aufnahmen aus den Bergmassiven rings um den Genfer See und das Rhonedelta. An den Hängen über Montreux und Vevey etwa bietet sich ein einzigartiges Bild, wenn ganze Wiesen weiß gefärbt sind von Sternblütigen Narzissen. Die Kamera vermittelt faszinierende Einblicke in die Welt der unterschiedlichen Höhenlagen und stellt beispielsweise einen Fichtenkreuzschnabel vor, dessen Nest eingeschneit wird. Weitere Bergtiere, über deren Leben der Film berichtet, sind Mauerläufer, Gämse, Steinbock und Murmeltier. Darüber hinaus werden farbenprächtige Blumen gezeigt, die oberhalb der Baumgrenze blühen.
Der Film endet an seinem Ausgangspunkt, in den Grangettes. Eingebettet in Aufnahmen verschiedener Orchideen, Schmetterlinge und Wasservögel, berichtet er von den Gefahren, die das Rhonedelta am Genfer See noch heute bedrohen, und von den Bemühungen, es mitsamt seiner Pflanzen- und Tierwelt zu erhalten.
Tierarten:
01 Haubentaucher, Weißkopfmöwe
02 Feldschwirl, Laubfrosch, Teichfrosch, Erdkröte, Azurjunfer
03 Reh, Rotfuchs, Gartengrasmücke, Pirol, Schwarzmilan
04 Fichtenkreuzschnabel, Gäme
05 Mauerläufer, Steinbock, Murmeltier
06 Distelfalter, Schwalbenschwanz, Tagpfauenauge, Eisvogel, Zwergdommel
07 Weißkopfmöwe, Kormoran, Flussseeschwalbe
08 Gänsesänger, Tafelente, Blässhuhn
Laufzeit: 43 Min.
Disc 4:
"Theißblüte: Tiere der Ungarischen Tiefebene"
Im Nordosten der Ungarischen Tiefebene - nicht weit von den Grenzen der Slowakei, zur Ukraine und zu Rumänien - leben Tiere, die anderswo in Europa selten geworden sind. Die scheue Großtrappe beispielsweise ist ein Bewohner einsamer Grassteppen; vor dem Menschen flieht sie oft schon aus über einem halben Kilometer Entfernung. Der Film beobachtet eine Gruppe von Männchen im Frühjahr.
Wo die Ungarische Tiefebene mit dem südlichen Ausläufern des Zemplén-Gebirges zusammentrifft, liegt der Tokajer Berg, ein erloschener Vulkan. An seiner Westseite vollzieht sich im Frühjahr und Sommer ein faszinierendes Schauspiel: Den ganzen Tag lang fliegen besonders die Silber-, Purpur- und Nachtreiher kilometerweit von ihren Brutkolonien im Süden zu den Nahrungsgebieten im Norden und wieder zurück. Die Vögel halten sich dabei an eine schmale Schneise; man kann ohne Übertreibung von einer Vogelflugstraße sprechen.
Die entscheidende Lebensader im Nordosten der Ungarischen Tiefebene ist der Fluss Theiß. Einmal im Jahr - für wenige Stunden - kommt es hier zur Massenhochzeit der Theißblüte, einer großen Insektenart: Nach einer Entwicklungszeit von drei Jahren und länger steigen nahezu sämtliche ausgewachsenen Tiere wie auf ein Zeichen hin gleichzeitig aus dem Wasser, um sich fortzupflanzen und dann zu sterben.
Weitere Arten, in deren Leben die Kamera Einblick nimmt, sind unter anderem Grauammer, Weißstorch, Drosselrohrsänger und Stelzenläufer. Der Film endet im Herbst, wenn Zehntausende Kraniche in der Ungarischen Tiefebene zur Rast einfallen, ehe sie ihre Reise ins Winterquartier fortsetzen.
Tierarten:
01 Grauammer
02 Großtrappe
03 Silberreiher, Nachtreiher, Purpurreiher, Stockente
04 Weißstorch
05 Theißblüte, Drosselrohrsänger
06 Stelzenläufer, Flussseeschwalbe
07 Weißstorch
08 Wespenspinne, Kranich
Laufzeit: 43 Min.
Disc 5:
"Der Sumpf der tausend Reiher: Naturbeobachtungen in Ungarn"
Im nordöstlichen Ungarn - in der Nähe der berühmten Weinbaugemeinde Tokaj - liegt ein unvergleichliches Sumpfgebiet, das bis vor kurzem nahezu unbekannt war. Nirgendwo sonst in Mitteleuropa nisten Reiher, Löffler und andere Großvögel in so hoher Dichte wie hier.
Der Film beginnt im Frühjahr, wenn die Theiß über die Ufer getreten ist - ganze Landschaften versinken für einige Wochen im Wasser. In Schwärmen fallen jetzt überall Zugvögel ein, um Kräfte für den Weiterflug nach Norden zu sammeln: Kampfläufer etwa, Kiebitze, Brachvögel, Bruchwasserläufer und Enten.
Früher waren die Überschwemmungsgebiete wesentlich größer, doch inzwischen wurde die Theiß reguliert und der Flusslauf verkürzt. Von den Schleifen, die man seinerzeit abschnitt, bestehen manche noch heute. Die bedeutendste von ihnen befindet sich südwestlich von Tokaj und ist nur rund 15 Hektar groß, verwachsen mit Schilf und Rohrkolben. Auf dieser vergleichsweise kleinen Fläche bilden die Löffler und sechs verschiedene Reiherarten eine gewaltige Brutkolonie aus über eintausend Altvögeln. Dass sie ausgerechnet hier in so hoher Dichte zusammengekommen, hat seinen Grund darin, dass die Überschwemmungsgebiete der Umgebung zwar Nahrung im Überfluss bieten, doch keine geschützten Brutmöglichkeiten.
Der Film vermittelt faszinierende Einblicke in eines der größten Naturwinder Ungarns. Er verfolgt das Leben der Löffler und Reiher von der Eiablage im Vorfrühling bis zum Ausfliegen der letzten Jungen im Hochsommer und stellt eine Vielzahl weiterer Vögel vor, zum Beispiel die Rohrweihe, das Kleine Sumpfhuhn, die Bartmeise, die Rohrdommel und die Trauerseeschwalbe.
Tierarten:
01 Kiebitz, Säbelschnäbler, Dunkler Wasserläufer, Kampfläufer, Bruchwasserläufer, Brachvogel
02 Löffler, Purpurreiher, Silberreiher, Nachtreiher
03 Kleines Sumpfhuhn, Bachstelze, Knäkente
04 Silberreiher, Löffler, Seidenreiher, Bruchwasserläufer, Trauerseeschwalbe
05 Löffler, Purpurreiher, Silberreiher, Nachtreiher, Teichrohrsänger
06 Kleines Sumpfhuhn, Rohrdommel, Rohrweihe, Kiebitz
07 Trauerseeschwalbe, Löffler, Weißstorch, Graureiher, Silberreiher, Purpurreiher
08 Löffler, Rallenreiher, Bartmeise
Laufzeit: 43 Min.
Disc 6:
"Graureiher und Moorenzian - Naturbeobachtungen im Alpenvorland"
Am Nordrand der bayerischen Alpen - zwischen Garmisch-Partenkirchen und München - liegt eine der schönsten Regionen Mitteleuropas. Das Gesicht dieser Gegend wurde maßgeblich von den Gletschern mehrerer Eiszeiten geprägt; überall hinterließen Sie ihre Spuren. Wie ein riesiger Hobel fuhr das Eis über die Landschaft, Täler bildeten sich, Hügel bekamen ihre heutige Form.
Der Film beginnt im Vorfrühling und endet im Herbst; im Mittelpunkt steht der Graureiher. Wenn zeitig im Jahr - noch ehe die Bäume austreiben - Frühlingsknotenblumen und Buschwindröschen blühen, dann sitzen die Graureiher längst auf ihren Nestern, die sie hoch über dem Boden in den Kronen der ältesten Bäume errichtet haben. Über die Jahreszeiten hinweg vermittelt die Kamera viele faszinierende Einblicke in das Leben dieser knapp storchengroßen Vögel: wie sie auf Wiesen und am Rand der Gewässer geduldig auf Beute lauern; wie sie ihre Jungen bewachen und füttern.
Daneben stellt der Film auch eine Reihe anderer, ebenso interessanter Tiere vor: den Brachvogel, das Rebhuhn, den Schwarzmilan und den Zwergtaucher etwa, den Feldhasen, den Maikäfer, den Alpenbock, Libellen und junge Eulen. Einen Höhepunkt bildet das hartnäckige Werben eines männlichen Eisvogels um ein Weibchen.
Eingebettet sind all diese Tierbeobachtungen in malerischer Landschafts- und Pflanzenaufnahmen - gezeigt werden Wiesen, die rosa gefärbt sind von Kuckucks-Lichtnelken, weiß vom Wollgras oder blau von Sibirischen Schwertlilien. Der Film berichtet jedoch auch von den Gefahren, die das Alpenvorland bedrohen, und von den Bemühungen, es mitsamt seiner Pflanzen- und Tierwelt zu bewahren.
Tierarten:
01 Graureiher, Grasfrosch, Erdkröte
02 Eisvogel, Blässhuhn, Schwarzmilan
03 Brachvogel, Rebhuhn, Sperber
04 Heckenbraunelle, Maikäfer, Weinbergschnecke
05 Feldhase, Waldohreule, Waldkauz
06 Graureiher
07 Alpenbock, Kleine Moosjunfer, Blaugrüne Mosaikjungfer
08 Dunkler Wasserläufer, Bruchwasserläufer, Zwergtaucher, Graureiher
Laufzeit: 44 Min.
Disc 7:
"Wildtiere in der Nachbarschaft: Natur am Stadtrand"
Nirgendwo sonst verändert sich das Gesicht der Landschaft schneller und nachhaltiger als am Stadtrand - mehr und mehr wächst dieser Lebensraum vom Zentrum der Städte weg in das Umland, von Jahr zu Jahr nimmt er an Fläche zu. Faszinierende Wildtiere und ihr Leben in unmittelbarer Nähe des Menschen sind das Thema dieses Films. Gezeigt werden verblüffende Dinge, Wanderschmetterlinge etwa, die jeden Sommer aus dem Mittelmeerraum zu uns kommen oder Dohlen, die mit ihrem Körpergewicht die Zeiger einer Turmuhr verstellen!
Von der Libellenlarve bis zum Reh folgt die Kamera den unterschiedlichsten Tieren; die beobachtet Käfer, die unter der Wasseroberfläche auf Beute lauern oder junge Habichte in ihrem Horst hoch über dem Boden, in dem sie sich erbitterte Kämpfe liefern. Einen Höhepunkt des Films bilden die Küken des seltenen Gänsesägers: Noch flugunfähig und kaum aus dem Ei geschlüpft, stürzen sie sich aus ihrer Bruthöhle in die Tiefe, wo sie auf einem Asphaltweg aufschlagen. Den gewagten Sprung aus 20 Meter Höhe - er wird in Zeitlupe wiedergegeben - überstehen sie erstaunlicherweise unbeschadet, und sogleich folgen sie ihrer Mutter zum Nahrungsgewässer.
Ein besonderes Anliegen des Films ist es, die Gefahren zu nennen, denen die Tiere am Stadtrand ausgesetzt sind, besonders durch Ausflügler und den Bedarf an Baugrund. Alles in allem ist der Stadtrand ein Lebensraum, der zu verarmen droht; zahlreiche Arten sind bereits selten geworden oder verschunden. Der Film zeigt jedoch auch, auf welche Weise die Natur in unserer Nachbarschaft wirkungsvoll geschützt werden kann und warum alles, was den Tieren am Stadtrand hilft, auch dem Menschen zugute kommt.
Tierarten:
01 Reh, Graureiher, Dohle, Gänsesäger, Stockente, Rabenkrähe
02 Bisamratte, Traumelkäfer, Rückenschwimmer, Gelbrandkäfer, Teichmolch
03 Blaugrüne Mosaikjungfer, Königslibelle, Azurjunfer, Heidelibelle, Fitis, Elster
04 Habicht, Grauschnäpper, Buchfink, Blaumeise, Star
05 Bachstelze, Kleiner Fuchs, Zitronenfalter, Kaisermantel, Traubenschwanz, Dorngrasmücke, Goldammer, Grauammer
06 Mehlschwalbe, Rauchschwalbe, Mauersegler, Mauersegler-Lausfliege, Mausohr
07 Bachstelze, Bläuling, Flussregenpfeifer, Turmfalke
08 Bienenwolf, Gänsesäger, Baumpieper, Wacholderdrossel, Mönchsgrasmücke
Laufzeit: 44 Min.
Disc 8:
"Lagunen, Dünen, Urwälder ... - Im griechischen Nestosdelta"
Der Nestos entspringt in Bulgarien und mündet im nordöstlichen Griechenland, gegenüber der Insel Thassos, ins Mittelmeer. Sein Weg zum Meer war dem Fluss ursprünglich durch die Südkette der Rhodopen versperrt. Der Nestos durchbrach dieses Bollwerk und schwemmte in den vergangenen zehn- bis zwanzigtausend Jahren Unmengen an feinen Gesteinsmaterial ins Meer. Auf diese Weise entstand ein 550 Quadratkilometer großes Delta; es wird zu den bedeutendsten Feuchtgebieten Europas gezählt. Am Nestos gibt es bis heute Ur-Auwälder: verwachsen, schwer durchdringen und reich an Lianen, die bis in die Kronen der Baumriesen wuchern. Der Film stellt typische Tiere und Pflanzen dieser Auwälder vor, zum Beispiel Maskenwürger, Blassspötter, Sumpfschildkröte, Gehörnte Ragwurz und Bienenragwurz. Ein beeindruckendes Schauspiel ist der Flug der Pappelsamen.
Der Küstenstreifen des Nestosdeltas erstreckt sich über eine Länge von knapp 50 Kilometern und blieb noch weitgehend frei von Verbauungen. Aus purem Sand formten Wasser und Wind hier malerische Landschaften. Die Vogelwelt der Lagunen und Dünen bildet den Schwerpunkt des Films. Aus Tarnzelten heraus, weit unterhalb der Fluchtentfernung der Tiere - gelangen Bilder von seltener Eindringlichkeit. Gezeigt wird beispielsweise ein Triel, der seinem Küken das Fangen von Beute beibringt. Geduldig lässt er eine Schnecke immer wieder vor den Augen des Jungvogels in den Sand fallen. Es dauert eine Weile, ehe der junge Triel die Schnecke verschlingt - das erste Beutetier seines Lebens.
Weitere Tiere, in deren Leben die Kamera Einblick nimmt, sind unter anderem Seeregenpfeifer, Austernfischer, Weißflügel-Seeschwalbe, Flussseeschwalbe, Rotflügel-Brachschwalbe und der seltene Spornkiebitz. Der Film berichtet auch von den Gefahren, die das Nestodelta bedrohen, und von den Bemühungen, es mitsamt seiner reichhaltigen Natur zu bewahren.
Tierarten:
01 Mittelmeermöwe, Seeregenpfeifer, Austernfischer, Spornkiebitz
02 Maskenwürger
03 Europäische Sumpfschildkröte, Ringelnatter, Blassspötter
04 Kappenammer, Singzikade, Wespenspinne, Prachtlibelle, Kaspische Wasserschildkröte
05 Weißflügel-Seeschwalbe, Flussseeschwalbe
06 Triel
07 Mittelmeermöwe, Flussseeschwalbe
08 Spornkiebitz, Rotflügel-Brachschwalbe
Laufzeit: 43 Min.
"Im Land des Kaiseradlers - Greifvögel in Ungarn"
Greifvögel haben den Menschen schon immer in ihren Bann gezogen. Manche galten früher als heilig, andere wurden erbittert verfolgt. Ein Gebiet, in dem sich Greifvögel ausgezeichnet beobachten lassen, ist das nordöstliche Ungarn. Die Flüsse folgen hier teilweise noch ihrem natürlichen Lauf; die Landschaft ist reizvoll und abwechslungsreich.
Der Film beginnt im Frühjahr mit der Balz der Rohrweihen, bei der Männchen und Weibchen in der Luft um die eigene Achse kippen und sich mit Scheinangriffen umwerben. Überhaupt stellen Schönheit und Eleganz des Greifvogelfluges einen Schwerpunkt des Films dar: In Zeitlupenaufnahmen von bestechender Qualität werden Steinadler, Kaiseradler, Würgfalke, Baumfalke, Schwarzmilan, Habicht und andere Arten gezeigt, so zum Beispiel ein Mäusebussard, der hoch am Himmel wiederholt einen Schreiadler angreift.
Die Kamera folgt den Greifvögeln auch bei der Jagd und konnte dramatische Begebenheiten festhalten: einen Schlangenadler etwa, der eine Äskulapnatter fängt; einen Würgfalken beim Überwältigen einer Nebelkrähe; einen Steinadler, der einen Jungfuchs erbeutet; einen Habicht, der einer Turmfalkenbrut das Verderben bringt...
Den Höhepunkt des Films aber dürften die einmaligen Aufnahmen vom Brutverhalten der Greifvögel bilden. Aus über 20 Tarnzelten die meisten von ihnen in schwindelerregender Höhe auf Bäumen - nimmt die Kamera Einblick in das Familienleben unterschiedlichster Greifvögel, besonders der Falken und Adler.
Tierarten:
01 Rohrweihe, Wiesenweihe, Habicht, Sperber
02 Schwarzmilan
03 Rotfußfalke, Turmfalke, Würgfalke
04 Kaiseradler, Mäusebussard, Schreiadler
05 Schlangenadler, Steinadler, Wespenbussard
06 Rohrweihe, Habicht
07 Kaiseradler, Baumfalke, Schwarzmilan
08 Wanderfalke, Turmfalke, Habicht, Rotfußfalke
Laufzeit: 43 Min.
Disc 2:
"Siebenbürgen - Naturbeobachtungen in Rumänien"
Siebenbürgen, ein an die Schweiz erinnerndes Hügel- und Bergland in Südosteuropa, wird auch Transsilvanien genannt - "Land jenseits der Wälder". Lange von den Habsburgern und den Ungarn beherrscht, ist es heute ein Teil von Rumänien.
Der Film beginnt im Karpatenbogen, einem Faltgebirge, das Höhen von zweieinhalb tausend Metern erreicht, und stellt dann das Kerngebiet Siebenbürgens vor: das Siebenbürgische Hochland. Gezeigt werden unterschiedlichste Tiere, denen man in Siebenbürgen begegnen kann; der Bogen spannt sich vom Nashornkäfer über den Kaisermantel, den Teichfrosch und Rotfuchs bis hin zum Braunbär.
"Siebenbürgen - Naturbeobachtungen in Rumänien" wurde mit Super-16-Technik und feinkörnigstem Filmmaterial produziert, also mit einem Aufwand, der im Dokumentarfilmbereicht Seltenheitswert besitzt. Ein Höhepunkt dürften die faszinierenden Vogelaufnahmen sein. Um die Fluchtentfernung der Tiere unterschreiten zu können, mussten zahlreich Tarnverstecke errichtet werden. Auf diese Weise gelangen Bilder von bestechender Klarheit und Intensität, zum Beispiel von Steinrötel, Wasseramsel, Neuntöter, Goldammer, Wendehals oder von einem Drosselrohrsängernest, in das ein Kuckuck sein Ei gelegt hat...
Eingebettet werden all diese Tierbeobachtungen in eine malerische Kulisse aus Landschafts- und Pflanzenaufnahmen. Zu sehen sind unter anderem Rutschungshügel, die aus der Eiszeit stammen, farbenprächtige Blumen und die bollwerkartigen, von den Siebenbürgen Sachsen errichteten Kirchburgen.
Tierarten:
01 Steinrötel, Wasseramsel, Gebirgsstelze
02 Braunbär, Nashornkäfer
03 Goldammer, Neuntöter, Wendehals
04 Rotfuchs, Star, Kaisermantel
05 Drosselrohrsänger, Kuckuck, Teichfrosch
06 Star, Kiebitz, Lachmöwe
07 Grünschenkel, Stockente, Kampfläufer, Dunkler Wasserläufer
08 Austernfischer, Lachmöwe, Teichmuschel, Kiebitz
Laufzeit: 43 Min.
Disc 3:
"Vom Genfer See ins Gebirge - Tiere in der französischen Schweiz"
Im äußersten Südwesten der Schweiz, in der Nähe zur französischen Grenze, liegt das Mündungsgebiet der Rhone in den Genfer See. Im Lauf der Jahrtausende spaltete sich der Fluss hier in mehrere Arme und führte Unmengen an Gesteins- und Bodenteilchen aus den Alpen heran. Als mächtigstes Delta drang er zunehmend in den See vor und schuf ein Paradies für Pflanzen und Tiere - die Grangettes, eine Landschaft aus Feuchtgebieten und Wäldern.
Der Film beginnt in der Übergangszone zwischen Rhonedelta und Genfer See, also dort, wo die Grangettes entwicklungsgeschichtlich am jüngsten sind und einen lang gezogenen Schildgürtel ausbilden. Die Kamera beobachtet Haubentaucher bei ihren heftigen Kämpfen im Frühjahr, dann Weißkopfmöwen, und begibt sich anschließend in das Innere der Grangettes. Zunächst werden die noch weitgehend offenen Bereiche gezeigt, danach das letzte Stadium der Verlandung, der geschlossene Wald. Zu sehen sind Fuchs, Reh, Feldschwirl, Gartengrasmücke, Pirol, Schwarzmilan, Lurche, Libellen, Sumpf-Schwertlilie und Wollgras.
Einen besonderen Reiz erhält der Film durch malerische Aufnahmen aus den Bergmassiven rings um den Genfer See und das Rhonedelta. An den Hängen über Montreux und Vevey etwa bietet sich ein einzigartiges Bild, wenn ganze Wiesen weiß gefärbt sind von Sternblütigen Narzissen. Die Kamera vermittelt faszinierende Einblicke in die Welt der unterschiedlichen Höhenlagen und stellt beispielsweise einen Fichtenkreuzschnabel vor, dessen Nest eingeschneit wird. Weitere Bergtiere, über deren Leben der Film berichtet, sind Mauerläufer, Gämse, Steinbock und Murmeltier. Darüber hinaus werden farbenprächtige Blumen gezeigt, die oberhalb der Baumgrenze blühen.
Der Film endet an seinem Ausgangspunkt, in den Grangettes. Eingebettet in Aufnahmen verschiedener Orchideen, Schmetterlinge und Wasservögel, berichtet er von den Gefahren, die das Rhonedelta am Genfer See noch heute bedrohen, und von den Bemühungen, es mitsamt seiner Pflanzen- und Tierwelt zu erhalten.
Tierarten:
01 Haubentaucher, Weißkopfmöwe
02 Feldschwirl, Laubfrosch, Teichfrosch, Erdkröte, Azurjunfer
03 Reh, Rotfuchs, Gartengrasmücke, Pirol, Schwarzmilan
04 Fichtenkreuzschnabel, Gäme
05 Mauerläufer, Steinbock, Murmeltier
06 Distelfalter, Schwalbenschwanz, Tagpfauenauge, Eisvogel, Zwergdommel
07 Weißkopfmöwe, Kormoran, Flussseeschwalbe
08 Gänsesänger, Tafelente, Blässhuhn
Laufzeit: 43 Min.
Disc 4:
"Theißblüte: Tiere der Ungarischen Tiefebene"
Im Nordosten der Ungarischen Tiefebene - nicht weit von den Grenzen der Slowakei, zur Ukraine und zu Rumänien - leben Tiere, die anderswo in Europa selten geworden sind. Die scheue Großtrappe beispielsweise ist ein Bewohner einsamer Grassteppen; vor dem Menschen flieht sie oft schon aus über einem halben Kilometer Entfernung. Der Film beobachtet eine Gruppe von Männchen im Frühjahr.
Wo die Ungarische Tiefebene mit dem südlichen Ausläufern des Zemplén-Gebirges zusammentrifft, liegt der Tokajer Berg, ein erloschener Vulkan. An seiner Westseite vollzieht sich im Frühjahr und Sommer ein faszinierendes Schauspiel: Den ganzen Tag lang fliegen besonders die Silber-, Purpur- und Nachtreiher kilometerweit von ihren Brutkolonien im Süden zu den Nahrungsgebieten im Norden und wieder zurück. Die Vögel halten sich dabei an eine schmale Schneise; man kann ohne Übertreibung von einer Vogelflugstraße sprechen.
Die entscheidende Lebensader im Nordosten der Ungarischen Tiefebene ist der Fluss Theiß. Einmal im Jahr - für wenige Stunden - kommt es hier zur Massenhochzeit der Theißblüte, einer großen Insektenart: Nach einer Entwicklungszeit von drei Jahren und länger steigen nahezu sämtliche ausgewachsenen Tiere wie auf ein Zeichen hin gleichzeitig aus dem Wasser, um sich fortzupflanzen und dann zu sterben.
Weitere Arten, in deren Leben die Kamera Einblick nimmt, sind unter anderem Grauammer, Weißstorch, Drosselrohrsänger und Stelzenläufer. Der Film endet im Herbst, wenn Zehntausende Kraniche in der Ungarischen Tiefebene zur Rast einfallen, ehe sie ihre Reise ins Winterquartier fortsetzen.
Tierarten:
01 Grauammer
02 Großtrappe
03 Silberreiher, Nachtreiher, Purpurreiher, Stockente
04 Weißstorch
05 Theißblüte, Drosselrohrsänger
06 Stelzenläufer, Flussseeschwalbe
07 Weißstorch
08 Wespenspinne, Kranich
Laufzeit: 43 Min.
Disc 5:
"Der Sumpf der tausend Reiher: Naturbeobachtungen in Ungarn"
Im nordöstlichen Ungarn - in der Nähe der berühmten Weinbaugemeinde Tokaj - liegt ein unvergleichliches Sumpfgebiet, das bis vor kurzem nahezu unbekannt war. Nirgendwo sonst in Mitteleuropa nisten Reiher, Löffler und andere Großvögel in so hoher Dichte wie hier.
Der Film beginnt im Frühjahr, wenn die Theiß über die Ufer getreten ist - ganze Landschaften versinken für einige Wochen im Wasser. In Schwärmen fallen jetzt überall Zugvögel ein, um Kräfte für den Weiterflug nach Norden zu sammeln: Kampfläufer etwa, Kiebitze, Brachvögel, Bruchwasserläufer und Enten.
Früher waren die Überschwemmungsgebiete wesentlich größer, doch inzwischen wurde die Theiß reguliert und der Flusslauf verkürzt. Von den Schleifen, die man seinerzeit abschnitt, bestehen manche noch heute. Die bedeutendste von ihnen befindet sich südwestlich von Tokaj und ist nur rund 15 Hektar groß, verwachsen mit Schilf und Rohrkolben. Auf dieser vergleichsweise kleinen Fläche bilden die Löffler und sechs verschiedene Reiherarten eine gewaltige Brutkolonie aus über eintausend Altvögeln. Dass sie ausgerechnet hier in so hoher Dichte zusammengekommen, hat seinen Grund darin, dass die Überschwemmungsgebiete der Umgebung zwar Nahrung im Überfluss bieten, doch keine geschützten Brutmöglichkeiten.
Der Film vermittelt faszinierende Einblicke in eines der größten Naturwinder Ungarns. Er verfolgt das Leben der Löffler und Reiher von der Eiablage im Vorfrühling bis zum Ausfliegen der letzten Jungen im Hochsommer und stellt eine Vielzahl weiterer Vögel vor, zum Beispiel die Rohrweihe, das Kleine Sumpfhuhn, die Bartmeise, die Rohrdommel und die Trauerseeschwalbe.
Tierarten:
01 Kiebitz, Säbelschnäbler, Dunkler Wasserläufer, Kampfläufer, Bruchwasserläufer, Brachvogel
02 Löffler, Purpurreiher, Silberreiher, Nachtreiher
03 Kleines Sumpfhuhn, Bachstelze, Knäkente
04 Silberreiher, Löffler, Seidenreiher, Bruchwasserläufer, Trauerseeschwalbe
05 Löffler, Purpurreiher, Silberreiher, Nachtreiher, Teichrohrsänger
06 Kleines Sumpfhuhn, Rohrdommel, Rohrweihe, Kiebitz
07 Trauerseeschwalbe, Löffler, Weißstorch, Graureiher, Silberreiher, Purpurreiher
08 Löffler, Rallenreiher, Bartmeise
Laufzeit: 43 Min.
Disc 6:
"Graureiher und Moorenzian - Naturbeobachtungen im Alpenvorland"
Am Nordrand der bayerischen Alpen - zwischen Garmisch-Partenkirchen und München - liegt eine der schönsten Regionen Mitteleuropas. Das Gesicht dieser Gegend wurde maßgeblich von den Gletschern mehrerer Eiszeiten geprägt; überall hinterließen Sie ihre Spuren. Wie ein riesiger Hobel fuhr das Eis über die Landschaft, Täler bildeten sich, Hügel bekamen ihre heutige Form.
Der Film beginnt im Vorfrühling und endet im Herbst; im Mittelpunkt steht der Graureiher. Wenn zeitig im Jahr - noch ehe die Bäume austreiben - Frühlingsknotenblumen und Buschwindröschen blühen, dann sitzen die Graureiher längst auf ihren Nestern, die sie hoch über dem Boden in den Kronen der ältesten Bäume errichtet haben. Über die Jahreszeiten hinweg vermittelt die Kamera viele faszinierende Einblicke in das Leben dieser knapp storchengroßen Vögel: wie sie auf Wiesen und am Rand der Gewässer geduldig auf Beute lauern; wie sie ihre Jungen bewachen und füttern.
Daneben stellt der Film auch eine Reihe anderer, ebenso interessanter Tiere vor: den Brachvogel, das Rebhuhn, den Schwarzmilan und den Zwergtaucher etwa, den Feldhasen, den Maikäfer, den Alpenbock, Libellen und junge Eulen. Einen Höhepunkt bildet das hartnäckige Werben eines männlichen Eisvogels um ein Weibchen.
Eingebettet sind all diese Tierbeobachtungen in malerischer Landschafts- und Pflanzenaufnahmen - gezeigt werden Wiesen, die rosa gefärbt sind von Kuckucks-Lichtnelken, weiß vom Wollgras oder blau von Sibirischen Schwertlilien. Der Film berichtet jedoch auch von den Gefahren, die das Alpenvorland bedrohen, und von den Bemühungen, es mitsamt seiner Pflanzen- und Tierwelt zu bewahren.
Tierarten:
01 Graureiher, Grasfrosch, Erdkröte
02 Eisvogel, Blässhuhn, Schwarzmilan
03 Brachvogel, Rebhuhn, Sperber
04 Heckenbraunelle, Maikäfer, Weinbergschnecke
05 Feldhase, Waldohreule, Waldkauz
06 Graureiher
07 Alpenbock, Kleine Moosjunfer, Blaugrüne Mosaikjungfer
08 Dunkler Wasserläufer, Bruchwasserläufer, Zwergtaucher, Graureiher
Laufzeit: 44 Min.
Disc 7:
"Wildtiere in der Nachbarschaft: Natur am Stadtrand"
Nirgendwo sonst verändert sich das Gesicht der Landschaft schneller und nachhaltiger als am Stadtrand - mehr und mehr wächst dieser Lebensraum vom Zentrum der Städte weg in das Umland, von Jahr zu Jahr nimmt er an Fläche zu. Faszinierende Wildtiere und ihr Leben in unmittelbarer Nähe des Menschen sind das Thema dieses Films. Gezeigt werden verblüffende Dinge, Wanderschmetterlinge etwa, die jeden Sommer aus dem Mittelmeerraum zu uns kommen oder Dohlen, die mit ihrem Körpergewicht die Zeiger einer Turmuhr verstellen!
Von der Libellenlarve bis zum Reh folgt die Kamera den unterschiedlichsten Tieren; die beobachtet Käfer, die unter der Wasseroberfläche auf Beute lauern oder junge Habichte in ihrem Horst hoch über dem Boden, in dem sie sich erbitterte Kämpfe liefern. Einen Höhepunkt des Films bilden die Küken des seltenen Gänsesägers: Noch flugunfähig und kaum aus dem Ei geschlüpft, stürzen sie sich aus ihrer Bruthöhle in die Tiefe, wo sie auf einem Asphaltweg aufschlagen. Den gewagten Sprung aus 20 Meter Höhe - er wird in Zeitlupe wiedergegeben - überstehen sie erstaunlicherweise unbeschadet, und sogleich folgen sie ihrer Mutter zum Nahrungsgewässer.
Ein besonderes Anliegen des Films ist es, die Gefahren zu nennen, denen die Tiere am Stadtrand ausgesetzt sind, besonders durch Ausflügler und den Bedarf an Baugrund. Alles in allem ist der Stadtrand ein Lebensraum, der zu verarmen droht; zahlreiche Arten sind bereits selten geworden oder verschunden. Der Film zeigt jedoch auch, auf welche Weise die Natur in unserer Nachbarschaft wirkungsvoll geschützt werden kann und warum alles, was den Tieren am Stadtrand hilft, auch dem Menschen zugute kommt.
Tierarten:
01 Reh, Graureiher, Dohle, Gänsesäger, Stockente, Rabenkrähe
02 Bisamratte, Traumelkäfer, Rückenschwimmer, Gelbrandkäfer, Teichmolch
03 Blaugrüne Mosaikjungfer, Königslibelle, Azurjunfer, Heidelibelle, Fitis, Elster
04 Habicht, Grauschnäpper, Buchfink, Blaumeise, Star
05 Bachstelze, Kleiner Fuchs, Zitronenfalter, Kaisermantel, Traubenschwanz, Dorngrasmücke, Goldammer, Grauammer
06 Mehlschwalbe, Rauchschwalbe, Mauersegler, Mauersegler-Lausfliege, Mausohr
07 Bachstelze, Bläuling, Flussregenpfeifer, Turmfalke
08 Bienenwolf, Gänsesäger, Baumpieper, Wacholderdrossel, Mönchsgrasmücke
Laufzeit: 44 Min.
Disc 8:
"Lagunen, Dünen, Urwälder ... - Im griechischen Nestosdelta"
Der Nestos entspringt in Bulgarien und mündet im nordöstlichen Griechenland, gegenüber der Insel Thassos, ins Mittelmeer. Sein Weg zum Meer war dem Fluss ursprünglich durch die Südkette der Rhodopen versperrt. Der Nestos durchbrach dieses Bollwerk und schwemmte in den vergangenen zehn- bis zwanzigtausend Jahren Unmengen an feinen Gesteinsmaterial ins Meer. Auf diese Weise entstand ein 550 Quadratkilometer großes Delta; es wird zu den bedeutendsten Feuchtgebieten Europas gezählt. Am Nestos gibt es bis heute Ur-Auwälder: verwachsen, schwer durchdringen und reich an Lianen, die bis in die Kronen der Baumriesen wuchern. Der Film stellt typische Tiere und Pflanzen dieser Auwälder vor, zum Beispiel Maskenwürger, Blassspötter, Sumpfschildkröte, Gehörnte Ragwurz und Bienenragwurz. Ein beeindruckendes Schauspiel ist der Flug der Pappelsamen.
Der Küstenstreifen des Nestosdeltas erstreckt sich über eine Länge von knapp 50 Kilometern und blieb noch weitgehend frei von Verbauungen. Aus purem Sand formten Wasser und Wind hier malerische Landschaften. Die Vogelwelt der Lagunen und Dünen bildet den Schwerpunkt des Films. Aus Tarnzelten heraus, weit unterhalb der Fluchtentfernung der Tiere - gelangen Bilder von seltener Eindringlichkeit. Gezeigt wird beispielsweise ein Triel, der seinem Küken das Fangen von Beute beibringt. Geduldig lässt er eine Schnecke immer wieder vor den Augen des Jungvogels in den Sand fallen. Es dauert eine Weile, ehe der junge Triel die Schnecke verschlingt - das erste Beutetier seines Lebens.
Weitere Tiere, in deren Leben die Kamera Einblick nimmt, sind unter anderem Seeregenpfeifer, Austernfischer, Weißflügel-Seeschwalbe, Flussseeschwalbe, Rotflügel-Brachschwalbe und der seltene Spornkiebitz. Der Film berichtet auch von den Gefahren, die das Nestodelta bedrohen, und von den Bemühungen, es mitsamt seiner reichhaltigen Natur zu bewahren.
Tierarten:
01 Mittelmeermöwe, Seeregenpfeifer, Austernfischer, Spornkiebitz
02 Maskenwürger
03 Europäische Sumpfschildkröte, Ringelnatter, Blassspötter
04 Kappenammer, Singzikade, Wespenspinne, Prachtlibelle, Kaspische Wasserschildkröte
05 Weißflügel-Seeschwalbe, Flussseeschwalbe
06 Triel
07 Mittelmeermöwe, Flussseeschwalbe
08 Spornkiebitz, Rotflügel-Brachschwalbe
Laufzeit: 43 Min.
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