Filmbeschreibung und Filmdaten
Der Teufel möglicherweise (1976) - Blu-ray Disc
Studio: Soulfood Music Distribution / DVD · Originaltitel: Le diable probablement
| Medien-Typ: | Blu-ray Disc | |
| Genre: | Unterhaltung | |
| Studio: | Soulfood Music Distribution / DVD | |
| Regie: | Robert Bresson | |
| Laufzeit: | 97 min | |
| Jahr: | 1976 | |
| Land: | Frankreich | |
| Originaltitel: | Le diable probablement | |
| Kaufen: | Ab 1€ bei Filmundo.de |
Handlung und Filmbeschreibung:
Ein besonderes Filmwerk: Erstmalig erscheint der 1977 mit dem silbernen Bären in Berlin ausgezeichnete französische Kinofilm von einem 4K Master neu abgetastet auf Blu-ray und DVD! Das hochwertige und schicke, auf 500 Stück limitierte Mediabook beinhaltet zudem einen Booklettext von Christoph Seelinger, Redaktionsmitglied des bekannten 35mm-Filmmagazins.
Der vorletzte Film des für seine minimalistischen, oft mit Laiendarstellern besetzten Dramen und gesellschaftskritischen Filme bekannten, französischen Filmemachers Robert Bresson (25. September 1901 - 18. Dezember 1999), der zu den angesehensten und herausragenden französischen Filmemachern des 20. Jahrhunderts gehörte und von vielen in der Filmwelt sogar mit Alfred Hitchcock vergleichen wird! Produziert von GAUMONT, dem ältesten, heute noch tätigen Filmstudio der Welt (u.a. La Boum - Die Fete, Hitchcock`s Die 39 Stufen, Netflix-Serie Barbaren)!
Anfang der 70er Jahre in Paris. Charles (Antoine Monier), ein junger Mann im modernen Paris, der angesichts der immer intensiveren Zerstörung der Erde im Namen des Fortschritts und angesichts der Kommunikationsunfähigkeit der Menschen ein menschenwürdiges Leben nicht mehr für möglich hält, fällt in eine tiefe Depression. Nach einer gescheiterten Beziehung mit Alberte, wendet er sich wenig später Edwige zu. Doch auch diese Partnerschaft ist sehr unbefriedigend für ihn. Deshalb sucht er einen Psychoanalytiker auf, der ihm spöttisch rät, sich bei einem eventuellen Freitod doch helfen zu lassen. Schließlich lässt sich Charles auf dem Friedhof Père Lachaise von dem drogensüchtigen Valentin im Dunkel der Nacht für viel Geld erschießen...
"Eine äußerst pessimistische Beschreibung der modernen Gesellschaft, in der Verweigerung als einzig sinnvolle Reaktion erscheint. Obwohl jegliches explizite Zeichen der Hoffnung fehlt, erweist sich der Film in seiner Radikalität der Anklage insgesamt als Aufforderung zum Umdenken." (Lexikon des internationalen Films)
"Bresson hatte einen riesigen Einfluss auf meine frühe Herangehensweise an Filme. Ich hatte das Gefühl, wenn das Kino die Höhen eines Bresson erreichen konnte, dann würde es sich lohnen, diesem Weg zu folgen und sein Leben dieser Praxis zu widmen. Wie bei all diesen Einflüssen muss man sich irgendwie von ihnen lösen, und sei es nur, um man selbst zu werden. Aber über die Jahre hinweg ist meine Ehrfurcht vor Bressons Werk ungebrochen geblieben. Dieser Film, der sich mit den Siebzigern beschäftigt, einer Zeit, in der ich ein Teenager war, sehr ähnlich der von Antoine Monnier dargestellten Figur, hat für mich immer einen ganz besonderen Platz eingenommen." (Olivier Assayas: Sabzian)
Der vorletzte Film des für seine minimalistischen, oft mit Laiendarstellern besetzten Dramen und gesellschaftskritischen Filme bekannten, französischen Filmemachers Robert Bresson (25. September 1901 - 18. Dezember 1999), der zu den angesehensten und herausragenden französischen Filmemachern des 20. Jahrhunderts gehörte und von vielen in der Filmwelt sogar mit Alfred Hitchcock vergleichen wird! Produziert von GAUMONT, dem ältesten, heute noch tätigen Filmstudio der Welt (u.a. La Boum - Die Fete, Hitchcock`s Die 39 Stufen, Netflix-Serie Barbaren)!
Anfang der 70er Jahre in Paris. Charles (Antoine Monier), ein junger Mann im modernen Paris, der angesichts der immer intensiveren Zerstörung der Erde im Namen des Fortschritts und angesichts der Kommunikationsunfähigkeit der Menschen ein menschenwürdiges Leben nicht mehr für möglich hält, fällt in eine tiefe Depression. Nach einer gescheiterten Beziehung mit Alberte, wendet er sich wenig später Edwige zu. Doch auch diese Partnerschaft ist sehr unbefriedigend für ihn. Deshalb sucht er einen Psychoanalytiker auf, der ihm spöttisch rät, sich bei einem eventuellen Freitod doch helfen zu lassen. Schließlich lässt sich Charles auf dem Friedhof Père Lachaise von dem drogensüchtigen Valentin im Dunkel der Nacht für viel Geld erschießen...
"Eine äußerst pessimistische Beschreibung der modernen Gesellschaft, in der Verweigerung als einzig sinnvolle Reaktion erscheint. Obwohl jegliches explizite Zeichen der Hoffnung fehlt, erweist sich der Film in seiner Radikalität der Anklage insgesamt als Aufforderung zum Umdenken." (Lexikon des internationalen Films)
"Bresson hatte einen riesigen Einfluss auf meine frühe Herangehensweise an Filme. Ich hatte das Gefühl, wenn das Kino die Höhen eines Bresson erreichen konnte, dann würde es sich lohnen, diesem Weg zu folgen und sein Leben dieser Praxis zu widmen. Wie bei all diesen Einflüssen muss man sich irgendwie von ihnen lösen, und sei es nur, um man selbst zu werden. Aber über die Jahre hinweg ist meine Ehrfurcht vor Bressons Werk ungebrochen geblieben. Dieser Film, der sich mit den Siebzigern beschäftigt, einer Zeit, in der ich ein Teenager war, sehr ähnlich der von Antoine Monnier dargestellten Figur, hat für mich immer einen ganz besonderen Platz eingenommen." (Olivier Assayas: Sabzian)
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