Filmbeschreibung und Filmdaten
Klassiker.Spannung - ÖFI Box 2 [10 DVDs] - DVD
Studio: Hoanzl Vertrieb
| Medien-Typ: | DVD | |
| Genre: | Unterhaltung | |
| Studio: | Hoanzl Vertrieb | |
| Laufzeit: | 1080 min | |
| Kaufen: | Ab 1€ bei Filmundo.de |
Handlung und Filmbeschreibung:
"Kurzer Prozess"
s/w
Kurzen Prozess macht man in einem oberösterreichischen Provinznest mit einem Polizisten, der in den Verdacht gerät, einen Raubüberfall begangen zu haben - er wird eingesperrt. Auch der "Herr Inspektor", vor Jahren aus Wien in die Provinz strafversetzt, unternimmt nichts dagegen. Er passt sich der Weisung von oben an und rafft sich erst zum Ungehorsam auf, als eine Reihe von Morden geschieht.
"Der Überfall"
Der arbeitslose Andreas Berger ist mit den Alimenten für seinen Sohn im Rückstand. Aus Verzweiflung will er einen Supermarkt überfallen. Stattdessen bedroht er den Schneider und einen Kunden im kleinen Laden nebenan. Den kann er nicht so schnell wieder verlassen, denn die Polizei ist angerückt - wegen eines Überfalls auf den Supermarkt.
"Komm, süsser Tod"
Die Rettung ist eine blutige Branche. Dazu kommt noch der beinharte Konkurrenzkampf zwischen Rettungsbund und Kreuzrettern. Da werden Patienten geklaut, Blutbankchefs zur Ader gelassen und Rettungsfahrer kunstvoll eliminiert. Der einzige, den das kaum interessiert, ist Ex-Detektiv Brenner. Der ist froh, endlich einen sinnvollen Job als Rettungsfahrer gefunden zu haben, und will von derartigen Lausbübereien so wenig wie möglich wissen. Aber Nicht-Wissen-Wollen ist eben die bewährte Brenner-Methode. Und letztlich verwickelt er nicht nur sich, sondern auch noch seine Jugendfreundin Klara in den Fall. Jene Klara, von der er damals im Gymnasium nichts mehr wissen wollte...
"Silentium"
Der Schwiegersohn des Festspielpräsidenten wird in Salzburg tot aufgefunden, was der Kirche entgegenkommt, nachdem der Verstorbene mit Erinnerungen an seine Jugend im Knabenkonvikt für einen Skandal sorgte. Ex-Polizist Brenner und sein alter Freund Berti sollen beweisen, dass der Tod nicht freiwillig eingetreten ist.
"Kassbach"
Der Wiener Gemüsehändler Karl Kassbach, Mitte 50, wird Mitglied der rechtsextremistischen Organisation "Initiative", die zahlreiche, zunächst kleinere Anschläge im Wiener Raum plant und durchführt. Überfallen werden sollen verschiedene demokratische Organisationen und Einzelpersonen (Journalisten, ausländische Arbeiter). Der Film zeigt den Freundeskreis von Kassbach, fünf Männer, die alle in der "Initiative" aktiv sind und die eine lange politische Vergangenheit verbindet.
"Revanche"
Eine Landschaft im späten Sommer. Ein Teich mitten im Wald. Keine Menschen. Stille. In der Nähe ein neu gebautes Haus, das Ehepaar Robert und Susanne wohnen darin. Sie führen ein alltägliches Leben wie so viele andere auch. Wien, zur selben Zeit. Nächte, Rotlicht, die Welt der Prostitution. Alles ist hier dem Geschäft mit Geld untergeordnet. Die meisten können mit ihrer Arbeit gerade so überleben. So wie Tamara, eine Prostituierte aus der Ukraine und Alex, dem Handlanger vom Chef. Ein Liebespaar, heimlich. Die Gesetze des Milieus verbieten Liebe zwischen den Angestellten. Sie wollen raus aus diesem Leben und dazu brauchen sie Geld. Alex plant eine Bank in einer kleinen Stadt auf dem Land zu überfallen. Er lässt sich von Tamara überzeugen das sie dabei ist. Alles scheint nach Plan zu laufen, doch ein Polizist kommt zufällig dazu. Es ist Robert. Er schießt dem Wagen nach und trifft die junge Frau. Tamara stirbt. Verzweifelt lässt Alex sie zurück und flieht zu seinem Großvater auf einen alten Bauernhof. Nie verlässt ihn seine Trauer und sein Schmerz um Tamara und den Hass auf den, der an ihrem Tod die Schuld trägt. Robert zieht sich in den Wald zurück. Dort versucht er zu begreifen was passiert ist. Alex beobachtet ihn und verfolgt seine Wege. Er lernt Susanne, die Frau des Polizisten, kennen. Das Leben von allen wird sich durch Tamaras Tod verändern. Radikaler als sie ahnen. Und es wird Herbst, wie jedes Jahr...
"Tempo"
Dieser Film ist das Kinodebüt des österreichischen Oscar-Preisträgers Stefan Ruzowitzky. 1996 entstanden, im Wiener Jugendmilieu angesiedelt, flott und amüsant inszeniert. Ein Rave-Movie um einen knapp 18-jährigen Ausreißer, der sich als Fahrradbote verdingt und sich bei seinen Fahrten in immer aufregendere Tagträume hinein spinnt und schließlich nicht mehr zwischen Realität und Fantasie zu unterscheiden vermag.
"Cache"
Eine anonym geschickte Videokassette vergiftet das erfolgreiche Leben von Georges. Ein Gespinst aus Geheimnissen und Lügen, aus Schuld und Misstrauen breitet sich aus – bis Georges sich erinnert… Ein packendes Verwirrspiel mit der Wahrheit und mit einer Vergangenheit, die keine Ruhe mehr lässt. Eigentlich ist auf diesen Bildern nichts Kompromittierendes zu sehen: Ein Auto wird geparkt, eine Tür fällt ins Schloss. Stille. Doch gerade diese Stille macht die Filmaufnahmen so bedrohlich: Was will der Fremde, der Georges Laurents Leben und das seiner Familie mit beunruhigender Geduld dokumentiert und ihm in Form von Videobändern zukommen lässt? Noch dazu zusammen mit naiv-grotesken Zeichnungen, die den Horrorphantasien eines Kindes entsprungen zu sein scheinen? Georges ist Moderator einer erfolgreichen Literaturtalkshow im Fernsehen, und deshalb vermutet seine Frau Anne zunächst einen verrückten Fan hinter den rätselhaften Filmaufnahmen. Die Polizei sieht keinen Grund zu handeln, solange nichts wirklich Bedrohliches geschehen ist. Doch das Gefühl der Beklemmung wird immer stärker und bringt Georges’ und Annes Bürgerlich-intellektuelles Leben zwischen Literatursendungen, Vernissagen und Abendeinladungen allmählich aus dem Gleichgewicht. Während Anne noch offen über die rätselhafte Post spricht, beginnt sich die Stille der seltsamen Videobänder auf Georges auszubreiten. Die beiliegenden Zeichnungen beunruhigen ihn und bringen etwas in ihm zum Klingen. Meist sind es Strichmännchen mit blutig roter Kehle. Auf der letzten allerdings ist ein Huhn zu sehen, mit durchschlagenem Hals…
"In drei Tagen bist Du tot"
Gerade hat man erfolgreich die Schule abgeschlossen, da beginnt auch schon der Ernst des Lebens: Auf dem Handy-Display erscheint die Nachricht "In 3 Tagen bist Du tot", und ehe die fünf jugendlichen Adressaten noch richtig begriffen haben, dass es sich hier nicht um einen makabren Scherz handelt, ist der Erste von ihnen bereits unauffindbar. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Die SMS-Botschaft gibt dem Film seinen Titel. Der österreichische Regisseur Andreas Prochaska hat mit seiner zweiten Kinoarbeit ebenso vertrautes wie unbekanntes Terrain betreten: Vertraut, weil derlei Genre-Erzählungen vor allem im US-Mainstream-Kino zum Standardrepertoire gehören. Unbekannt, weil sich das heimische Kino genretechnisch bisher vor allem auf Komödien beschränkte - einTeenie-Slasher made in Austria, das sorgte selbst international für Aufsehen.
"Der Knochenmann"
Wolfgang Mumbergers Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Wolf Haas mit Josef Hader als stoischem Detektiv Simon Brenner: Jetzt ist schon wieder was passiert ... Ein Mann namens Horvath ist verschwunden, und die einzige Spur führt zum "Löschenkohl", einer weithin bekannten "Backhendlstation" in der Provinz. Und es wäre nicht der Brenner, wenn ihm in Löschenkohls Keller die Knochenmehlmaschine nicht einige düstere Rätsel aufgäbe. Bei denen spielt der kleine "Grenzverkehr" und ähnlich Menschliches eine wichtige Rolle: Fast zu spät bemerkt er die Gefahr, in der er steckt, weil die junge Wirtin hat ihm so den Kopf verdreht, dass er am Ende froh sein muss, diesen noch am Hals zu haben. Nach KOMM, SÜSSER TOD und SILENTIUM darf man sich auf den dritten Streich des Erfolgs-Trios Hader/Murnberger/Haas freuen. Abgründige Kinounterhaltung vom Feinsten.
s/w
Kurzen Prozess macht man in einem oberösterreichischen Provinznest mit einem Polizisten, der in den Verdacht gerät, einen Raubüberfall begangen zu haben - er wird eingesperrt. Auch der "Herr Inspektor", vor Jahren aus Wien in die Provinz strafversetzt, unternimmt nichts dagegen. Er passt sich der Weisung von oben an und rafft sich erst zum Ungehorsam auf, als eine Reihe von Morden geschieht.
"Der Überfall"
Der arbeitslose Andreas Berger ist mit den Alimenten für seinen Sohn im Rückstand. Aus Verzweiflung will er einen Supermarkt überfallen. Stattdessen bedroht er den Schneider und einen Kunden im kleinen Laden nebenan. Den kann er nicht so schnell wieder verlassen, denn die Polizei ist angerückt - wegen eines Überfalls auf den Supermarkt.
"Komm, süsser Tod"
Die Rettung ist eine blutige Branche. Dazu kommt noch der beinharte Konkurrenzkampf zwischen Rettungsbund und Kreuzrettern. Da werden Patienten geklaut, Blutbankchefs zur Ader gelassen und Rettungsfahrer kunstvoll eliminiert. Der einzige, den das kaum interessiert, ist Ex-Detektiv Brenner. Der ist froh, endlich einen sinnvollen Job als Rettungsfahrer gefunden zu haben, und will von derartigen Lausbübereien so wenig wie möglich wissen. Aber Nicht-Wissen-Wollen ist eben die bewährte Brenner-Methode. Und letztlich verwickelt er nicht nur sich, sondern auch noch seine Jugendfreundin Klara in den Fall. Jene Klara, von der er damals im Gymnasium nichts mehr wissen wollte...
"Silentium"
Der Schwiegersohn des Festspielpräsidenten wird in Salzburg tot aufgefunden, was der Kirche entgegenkommt, nachdem der Verstorbene mit Erinnerungen an seine Jugend im Knabenkonvikt für einen Skandal sorgte. Ex-Polizist Brenner und sein alter Freund Berti sollen beweisen, dass der Tod nicht freiwillig eingetreten ist.
"Kassbach"
Der Wiener Gemüsehändler Karl Kassbach, Mitte 50, wird Mitglied der rechtsextremistischen Organisation "Initiative", die zahlreiche, zunächst kleinere Anschläge im Wiener Raum plant und durchführt. Überfallen werden sollen verschiedene demokratische Organisationen und Einzelpersonen (Journalisten, ausländische Arbeiter). Der Film zeigt den Freundeskreis von Kassbach, fünf Männer, die alle in der "Initiative" aktiv sind und die eine lange politische Vergangenheit verbindet.
"Revanche"
Eine Landschaft im späten Sommer. Ein Teich mitten im Wald. Keine Menschen. Stille. In der Nähe ein neu gebautes Haus, das Ehepaar Robert und Susanne wohnen darin. Sie führen ein alltägliches Leben wie so viele andere auch. Wien, zur selben Zeit. Nächte, Rotlicht, die Welt der Prostitution. Alles ist hier dem Geschäft mit Geld untergeordnet. Die meisten können mit ihrer Arbeit gerade so überleben. So wie Tamara, eine Prostituierte aus der Ukraine und Alex, dem Handlanger vom Chef. Ein Liebespaar, heimlich. Die Gesetze des Milieus verbieten Liebe zwischen den Angestellten. Sie wollen raus aus diesem Leben und dazu brauchen sie Geld. Alex plant eine Bank in einer kleinen Stadt auf dem Land zu überfallen. Er lässt sich von Tamara überzeugen das sie dabei ist. Alles scheint nach Plan zu laufen, doch ein Polizist kommt zufällig dazu. Es ist Robert. Er schießt dem Wagen nach und trifft die junge Frau. Tamara stirbt. Verzweifelt lässt Alex sie zurück und flieht zu seinem Großvater auf einen alten Bauernhof. Nie verlässt ihn seine Trauer und sein Schmerz um Tamara und den Hass auf den, der an ihrem Tod die Schuld trägt. Robert zieht sich in den Wald zurück. Dort versucht er zu begreifen was passiert ist. Alex beobachtet ihn und verfolgt seine Wege. Er lernt Susanne, die Frau des Polizisten, kennen. Das Leben von allen wird sich durch Tamaras Tod verändern. Radikaler als sie ahnen. Und es wird Herbst, wie jedes Jahr...
"Tempo"
Dieser Film ist das Kinodebüt des österreichischen Oscar-Preisträgers Stefan Ruzowitzky. 1996 entstanden, im Wiener Jugendmilieu angesiedelt, flott und amüsant inszeniert. Ein Rave-Movie um einen knapp 18-jährigen Ausreißer, der sich als Fahrradbote verdingt und sich bei seinen Fahrten in immer aufregendere Tagträume hinein spinnt und schließlich nicht mehr zwischen Realität und Fantasie zu unterscheiden vermag.
"Cache"
Eine anonym geschickte Videokassette vergiftet das erfolgreiche Leben von Georges. Ein Gespinst aus Geheimnissen und Lügen, aus Schuld und Misstrauen breitet sich aus – bis Georges sich erinnert… Ein packendes Verwirrspiel mit der Wahrheit und mit einer Vergangenheit, die keine Ruhe mehr lässt. Eigentlich ist auf diesen Bildern nichts Kompromittierendes zu sehen: Ein Auto wird geparkt, eine Tür fällt ins Schloss. Stille. Doch gerade diese Stille macht die Filmaufnahmen so bedrohlich: Was will der Fremde, der Georges Laurents Leben und das seiner Familie mit beunruhigender Geduld dokumentiert und ihm in Form von Videobändern zukommen lässt? Noch dazu zusammen mit naiv-grotesken Zeichnungen, die den Horrorphantasien eines Kindes entsprungen zu sein scheinen? Georges ist Moderator einer erfolgreichen Literaturtalkshow im Fernsehen, und deshalb vermutet seine Frau Anne zunächst einen verrückten Fan hinter den rätselhaften Filmaufnahmen. Die Polizei sieht keinen Grund zu handeln, solange nichts wirklich Bedrohliches geschehen ist. Doch das Gefühl der Beklemmung wird immer stärker und bringt Georges’ und Annes Bürgerlich-intellektuelles Leben zwischen Literatursendungen, Vernissagen und Abendeinladungen allmählich aus dem Gleichgewicht. Während Anne noch offen über die rätselhafte Post spricht, beginnt sich die Stille der seltsamen Videobänder auf Georges auszubreiten. Die beiliegenden Zeichnungen beunruhigen ihn und bringen etwas in ihm zum Klingen. Meist sind es Strichmännchen mit blutig roter Kehle. Auf der letzten allerdings ist ein Huhn zu sehen, mit durchschlagenem Hals…
"In drei Tagen bist Du tot"
Gerade hat man erfolgreich die Schule abgeschlossen, da beginnt auch schon der Ernst des Lebens: Auf dem Handy-Display erscheint die Nachricht "In 3 Tagen bist Du tot", und ehe die fünf jugendlichen Adressaten noch richtig begriffen haben, dass es sich hier nicht um einen makabren Scherz handelt, ist der Erste von ihnen bereits unauffindbar. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Die SMS-Botschaft gibt dem Film seinen Titel. Der österreichische Regisseur Andreas Prochaska hat mit seiner zweiten Kinoarbeit ebenso vertrautes wie unbekanntes Terrain betreten: Vertraut, weil derlei Genre-Erzählungen vor allem im US-Mainstream-Kino zum Standardrepertoire gehören. Unbekannt, weil sich das heimische Kino genretechnisch bisher vor allem auf Komödien beschränkte - einTeenie-Slasher made in Austria, das sorgte selbst international für Aufsehen.
"Der Knochenmann"
Wolfgang Mumbergers Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Wolf Haas mit Josef Hader als stoischem Detektiv Simon Brenner: Jetzt ist schon wieder was passiert ... Ein Mann namens Horvath ist verschwunden, und die einzige Spur führt zum "Löschenkohl", einer weithin bekannten "Backhendlstation" in der Provinz. Und es wäre nicht der Brenner, wenn ihm in Löschenkohls Keller die Knochenmehlmaschine nicht einige düstere Rätsel aufgäbe. Bei denen spielt der kleine "Grenzverkehr" und ähnlich Menschliches eine wichtige Rolle: Fast zu spät bemerkt er die Gefahr, in der er steckt, weil die junge Wirtin hat ihm so den Kopf verdreht, dass er am Ende froh sein muss, diesen noch am Hals zu haben. Nach KOMM, SÜSSER TOD und SILENTIUM darf man sich auf den dritten Streich des Erfolgs-Trios Hader/Murnberger/Haas freuen. Abgründige Kinounterhaltung vom Feinsten.
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