Filmbeschreibung und Filmdaten
Rosa von Praunheim - Box [5 DVDs] - absolut Medien
(Rosa von Praunheim Box)
| Medien-Typ: | DVD | |
| Genre: | Unterhaltung | |
| Studio: | absolut Medien | |
| Regie: | Rosa von Praunheim | |
| Laufzeit: | 439 min | |
| Kaufen: | Ab 1€ bei Filmundo.de |
Handlung und Filmbeschreibung:
"Die Bettwurst"
Luzi und Dietmar lernen sich in der Hafenstadt Kiel kennen und lieben. Sie eine ältere, kleinbürgerliche Sekretärin, er ein junger Hilfsarbeiter aus Berlin. Beide spielen alle gutbürgerlichen Rituale durch, die sie durch Erziehung und Medien erlernt haben. Sie gehen zusammen in ein Ausflugslokal zum Tanz, sie zeigt ihm ihren Kleingarten und ihr Fotoalbum. Nach einer Liebesnacht hilft er ihr beim Staubsaugen. Plötzlich treffen alte kriminelle Freunde von Dietmar ein und entführen Luzi, um Dietmar zu zwingen, wieder mit ihnen gemeinsame Sache zu machen...
Laufzeit: 81 Min.
Produktionsjahr: 1971
"Anita - Tänze des Lasters"
Manche hielten sie für den größten Skandal im Berlin der 20er Jahre: Anita Berber. Sie war die erste Nackttänzerin, die öffentlich auftrat, und sie verheimlichte weder ihre bisexuellen Neigungen noch ihre Drogenabhängigkeit.
Auf dem Berliner Ku'damm lässt eine ältere Dame ihre Hüllen fallen: Lotti Huber. Sie verkörpert die Tänzerin und Schauspielerin Anita Berber, die bereits 1928 im Alter von 29 Jahren gestorben ist. Anita kommt in die Irrenanstalt, wo sie noch einmal ihr bewegtes lasterhaftes Leben beschwört. Am liebsten interpretierte sie Themen wie Horror, Laster und Ekstase. Eine liebevoll-ironische und eine bizarre Hommage.
Schrill, engagiert und kompromisslos. Für die Filme des Regisseurs Rosa von Praunheim gibt es keine eindeutigen Etiketten, zu sehr widersetzen sie sich allen gängigen Genrezuordnungen. Sie sind nicht bequem, schon gar nicht nett, schön oder gefällig, aber gerade deswegen gehören sie zu den großen Herausforderungen, die der Deutsche Film zu bieten hat. Praunheim bekennt sich offen zur Homosexualität. Er lebt in Berlin, zeitweise auch in den USA.
Laufzeit: 89 Min.
Produktionsjahr: 1987
Darsteller: Ina Blum, Mikael Honesseau, Lotti Huber;
"Tunten lügen nicht"
"Tunten lügen nicht" erzählt - am Schicksal von vier Paradetunten - von den dramatischen Veränderungen des schwulen Untergrunds in Berlin in den achtziger und neunziger Jahren. Die Filmausschnitte aus Filmen der früheren Jahre beinhalten u.a. den Klassiker "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation in der er lebt - Armee der Liebenden", der die Schwulen- und Lesbenbewegung der USA in den 70ern zeigt, und den ersten deutschen Spielfilm zum Thema Aids: "Ein Virus kennt keine Moral". Außerdem "Schwuler Mut - Ich bin meine eigene Frau" und "Der Einstein des Sex". In den dreißig Jahren, in denen Rosa Schwulenfilme machte, hat sich viel verändert. Wer hätte damals gedacht, dass Berlin einen Bürgermeister haben würde, der sich öffentlich mit dem Satz "Ich von schwul und das ist gut so!" bekennt und auf so positive Reaktionen stößt...
Laufzeit: 92 Min.
"Der Einstein des Sex"
Rosa von Praunheim erzählt in seinem Film die bewegende Lebensgeschichte des einst weltbekannten deutschen Sexualwissenschaftlers Magnus Hirschfeld, den amerikanische Journalisten in den zwanziger Jahren den "Einstein des Sex" nannten.
Hirschfeld war einer der profiliertesten Kämpfer für die Entkriminalisierung der Homosexualität und für ein liberales Sexualstrafrecht. Mit dem von ihm in Berlin 1920 gegründeten "Institut für Sexualwissenschaft" gelang ihm die Etablierung der Sexualforschung als anerkannte Wissenschaft.
Rosa von Praunheim zeigt aber nicht nur den Kämpfer und Wissenschaftler, sondern vor allem auch den Menschen Magnus Hirschfeld mit seinen Gefühlen, Hoffnungen und Träumen. Es entsteht so ein Porträt einer zu Unrecht fast vergessenen Persönlichkeit, die ihrer Zeit weit voraus war.
Laufzeit: 104 Min.
Produktionsjahr: 1999
Darsteller: Ben Becker, Olaf Drauschke, Kai Schuhmann;
"Männer, Helden, schwule Nazis"
(s/w + Farbe)
Für viele Rechtsradikale sind deutsche Gesinnung und Schwulsein kein Widerspruch. Neonazi Michael Kühnen meinte sogar, dass schwule Männer die besseren Kämpfer seinen. Ex-Neonazi Bernd Ewald Althans saß wegen Leugnung des Holocausts im Knast und organisiert heute Schwulen-Partys in Berlin.
Andre ist Skinhead, schuld und wird von den rechten Glatzen toleriert. Der Film porträtiert schwule Männer, die offen rechts sind, Aussteiger, die von ihrer Faszination für Uniformen und Männerrituale erzählen, und befasst sich mit SA-Führer Ernst Röhm und anderen schwulen Nazi-Größen, denen ihre Homosexualität zum Verhängnis wurde.
Laufzeit: 78 Min.
Luzi und Dietmar lernen sich in der Hafenstadt Kiel kennen und lieben. Sie eine ältere, kleinbürgerliche Sekretärin, er ein junger Hilfsarbeiter aus Berlin. Beide spielen alle gutbürgerlichen Rituale durch, die sie durch Erziehung und Medien erlernt haben. Sie gehen zusammen in ein Ausflugslokal zum Tanz, sie zeigt ihm ihren Kleingarten und ihr Fotoalbum. Nach einer Liebesnacht hilft er ihr beim Staubsaugen. Plötzlich treffen alte kriminelle Freunde von Dietmar ein und entführen Luzi, um Dietmar zu zwingen, wieder mit ihnen gemeinsame Sache zu machen...
Laufzeit: 81 Min.
Produktionsjahr: 1971
"Anita - Tänze des Lasters"
Manche hielten sie für den größten Skandal im Berlin der 20er Jahre: Anita Berber. Sie war die erste Nackttänzerin, die öffentlich auftrat, und sie verheimlichte weder ihre bisexuellen Neigungen noch ihre Drogenabhängigkeit.
Auf dem Berliner Ku'damm lässt eine ältere Dame ihre Hüllen fallen: Lotti Huber. Sie verkörpert die Tänzerin und Schauspielerin Anita Berber, die bereits 1928 im Alter von 29 Jahren gestorben ist. Anita kommt in die Irrenanstalt, wo sie noch einmal ihr bewegtes lasterhaftes Leben beschwört. Am liebsten interpretierte sie Themen wie Horror, Laster und Ekstase. Eine liebevoll-ironische und eine bizarre Hommage.
Schrill, engagiert und kompromisslos. Für die Filme des Regisseurs Rosa von Praunheim gibt es keine eindeutigen Etiketten, zu sehr widersetzen sie sich allen gängigen Genrezuordnungen. Sie sind nicht bequem, schon gar nicht nett, schön oder gefällig, aber gerade deswegen gehören sie zu den großen Herausforderungen, die der Deutsche Film zu bieten hat. Praunheim bekennt sich offen zur Homosexualität. Er lebt in Berlin, zeitweise auch in den USA.
Laufzeit: 89 Min.
Produktionsjahr: 1987
Darsteller: Ina Blum, Mikael Honesseau, Lotti Huber;
"Tunten lügen nicht"
"Tunten lügen nicht" erzählt - am Schicksal von vier Paradetunten - von den dramatischen Veränderungen des schwulen Untergrunds in Berlin in den achtziger und neunziger Jahren. Die Filmausschnitte aus Filmen der früheren Jahre beinhalten u.a. den Klassiker "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation in der er lebt - Armee der Liebenden", der die Schwulen- und Lesbenbewegung der USA in den 70ern zeigt, und den ersten deutschen Spielfilm zum Thema Aids: "Ein Virus kennt keine Moral". Außerdem "Schwuler Mut - Ich bin meine eigene Frau" und "Der Einstein des Sex". In den dreißig Jahren, in denen Rosa Schwulenfilme machte, hat sich viel verändert. Wer hätte damals gedacht, dass Berlin einen Bürgermeister haben würde, der sich öffentlich mit dem Satz "Ich von schwul und das ist gut so!" bekennt und auf so positive Reaktionen stößt...
Laufzeit: 92 Min.
"Der Einstein des Sex"
Rosa von Praunheim erzählt in seinem Film die bewegende Lebensgeschichte des einst weltbekannten deutschen Sexualwissenschaftlers Magnus Hirschfeld, den amerikanische Journalisten in den zwanziger Jahren den "Einstein des Sex" nannten.
Hirschfeld war einer der profiliertesten Kämpfer für die Entkriminalisierung der Homosexualität und für ein liberales Sexualstrafrecht. Mit dem von ihm in Berlin 1920 gegründeten "Institut für Sexualwissenschaft" gelang ihm die Etablierung der Sexualforschung als anerkannte Wissenschaft.
Rosa von Praunheim zeigt aber nicht nur den Kämpfer und Wissenschaftler, sondern vor allem auch den Menschen Magnus Hirschfeld mit seinen Gefühlen, Hoffnungen und Träumen. Es entsteht so ein Porträt einer zu Unrecht fast vergessenen Persönlichkeit, die ihrer Zeit weit voraus war.
Laufzeit: 104 Min.
Produktionsjahr: 1999
Darsteller: Ben Becker, Olaf Drauschke, Kai Schuhmann;
"Männer, Helden, schwule Nazis"
(s/w + Farbe)
Für viele Rechtsradikale sind deutsche Gesinnung und Schwulsein kein Widerspruch. Neonazi Michael Kühnen meinte sogar, dass schwule Männer die besseren Kämpfer seinen. Ex-Neonazi Bernd Ewald Althans saß wegen Leugnung des Holocausts im Knast und organisiert heute Schwulen-Partys in Berlin.
Andre ist Skinhead, schuld und wird von den rechten Glatzen toleriert. Der Film porträtiert schwule Männer, die offen rechts sind, Aussteiger, die von ihrer Faszination für Uniformen und Männerrituale erzählen, und befasst sich mit SA-Führer Ernst Röhm und anderen schwulen Nazi-Größen, denen ihre Homosexualität zum Verhängnis wurde.
Laufzeit: 78 Min.
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